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Rallye Dakar 2027 vor der Absage: Die komplexen Folgen des Irankriegs

Seit Februar 2026 herrscht Krieg zwischen Iran, USA und Israel, die Auswirkungen auf die ganze Welt sind enorm. Kalenderänderungen für mehrere Motorsport-Weltmeisterschaften stehen an.

Rallye-Raid-WM

Im Artikel erwähnt


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Die Formel 1 hat den für Anfang Oktober angesetzten Bahrain-GP bereits im Juli nach Sepang in Malaysia verlegt. Offiziell stehen die Grands Prix in Katar und Abu Dhabi Ende November und Anfang Dezember zwar noch im Kalender, es rechnet aber kaum noch jemand damit, dass sie dort stattfinden. Denn im Krieg zwischen dem Iran, den USA und Israel ist kein Ende abzusehen.

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Das betrifft auch die MotoGP, der Grand Prix von Katar wurde vom Anfang der Saison auf November verlegt. Ist die Durchführung dann nicht möglich, wird es Stand heute keinen Ersatzaustragungsort geben.

In der vierrädrigen Rallye-WM steht Mitte November der Event in Saudi-Arabien im Kalender, die Motorräder sollen eine Woche später in der Wüste von Abu Dhabi fahren. Insider rechnen täglich damit, dass diese Veranstaltungen abgesagt werden.

Gleiches gilt für die Rallye Dakar im Januar, die seit 2020 in Saudi-Arabien stattfindet. In den kommenden Tagen sind Informationen von Promoter A.S.O. zu erwarten, denn die Hersteller und Teams benötigen mehrere Monate Vorlaufzeit für dieses Großereignis.

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Keine Versicherung für Reisen in Krisengebiete

«Ich persönlich rechne mit einer Absage, offiziell gibt es dazu aber noch nichts», sagte KTM-Berater Heinz Kinigadner gegenüber SPEEDWEEK.com. «Als damals die Rallye in Afrika abgesagt wurde, hätten die Fahrer auch alle unterschrieben, dass sie das Risiko auf sich nehmen. Der Veranstalter hat aber das Problem, dass alle Versicherungen aussteigen, wenn es Reisewarnungen gibt. Damit wären alle Angestellten ohne Versicherung, wenn man in solchen Krisengebieten unterwegs ist. Das kann der Veranstalter mit der ganzen TV-Produktion und der sonstigen Crew – das sind ja ein paar Hundert Leute – nicht verantworten. Oder diese Menschen fahren von sich aus nicht mit, das hat mir einer der Top-Autopiloten erzählt. Einige Mechaniker haben bereits gesagt, dass sie nicht nach Saudi-Arabien mitgehen – das wird also schwierig.»

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