Honda bei der Dakar: Viele Fehler, wenig Fortschritt
Die 47. Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien wird am Freitag ein Ende finden. Zuvor stehen noch drei Etappen auf dem Plan für Leader Daniel Sanders und seine Verfolger. Kann Honda noch was ausrichten?
Daniel Sanders dominiert die Dakar-Rallye 2025 beinahe nach Belieben.
Doch welche Rolle spielt Honda noch im Kampf um den Sieg bei der Dakar in diesem Jahr?
Van Beveren liebt dieses Terrain, er machte aber bisher immer wieder kleine Fehler, die am Ende ein besseres Ergebnis verhindern könnten. Am Dienstag erklärte er: "Es war ein wirklich harter Tag mit der Navigation, dem rauen Untergrund und den vielen Steinen. Wir sind durch einige sehr wilde Orte gefahren, Canyons und Flussbetten inklusive. Ich habe einige kleine Fehler bei der Navigation gemacht, deshalb habe ich die Piste nicht gefunden", so der Franzose, der den Tag auf Rang 3 beendete und endlich die Dakar-Rallye gewinnen möchte. "Ich bin von der Strecke abgekommen und zwischen vielen Steinen gestrandet, dabei habe ich etwas Zeit verloren."
"Ich sah Luciano, als er wirklich Druck machte, weshalb ich mich anstrengen musste, um dran zu bleiben. Ich habe ihn erst ganz am Ende eingeholt. Trotzdem war es insgesamt ein solider Tag, es gibt noch viele Kilometer und ich werde mein Bestes geben", blieb Van Beveren ruhig.
Nach dem Unfall von Pablo Quintanilla am Montag sind neben Schareina und Van Beveren nur noch zwei weitere Top-Jungs im Honda-Werksteam verblieben. Doch Vorjahressieger Ricky Brabec hat schon 31 Minuten Rückstand auf den Führenden, Skyler Howes liegt weitere sieben Minuten dahinter. Dieser hatte am Dienstag ebenfalls zu kämpfen: "Ich hatte eine sehr gute erste Hälfte in der Etappe, dort habe ich ein paar Minuten gutgemacht. Aber dann habe ich mich in den Steinfeldern verirrt und viele Minuten verloren."
Brabac holte sich bisher einen Tagessieg, seine Chancen auf einen Gesamtsieg schwinden aber, auch wenn der US-Amerikaner weiterhin positiv eingestellt ist. "Es sind nur noch ein paar Tage übrig, deshalb glaube ich, dass wir für Mittwoch in einer guten Position sind. Auf Etappe 11 heißt es dann nur noch volle Attacke. Nichts ist unmöglich und außer Reichweite. Wir müssen nur weiter daran arbeiten", so der 33-Jährige.
Insgesamt steht Honda als Team gut dar, doch bisher hatte das Team um Teamchef Ruben Faria nichts gegen Sanders und Red Bull KTM entgegenzusetzen. Findet der japanische Hersteller auf den letzten Etappen keine geniale Strategie, wird es wohl nichts mit der Wiederholung des Erfolgs vom Vorjahr. Bisher hat HRC offensichtlich keinen Nummer-1-Fahrer benannt.
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