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NW200: Storm Stacey kam, sah und düpierte die Elite des Straßenrennsports

Storm Stacey erobert dieses Jahr das North West 200 im wahrsten Sinne im Sturm. Der Brite gewann als Newcomer zwei Rennen. Jetzt kündigte er an, dass er auch im nächsten Jahr an den Start gehen wird.

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Storm Stacey gelang beim legendären North West 200, was keinem Newcomer seit 2007 vergönnt war. Der junge Brite kam, sah und holte sich mit einem Rundenrekord vor Michael Dunlop den Sieg im Superstock-Rennen. Zum Abschluss der Veranstaltung ließ er vor zehntausenden begeisterten Zuschauern auch im Superbike-Rennen sämtliche Favoriten hinter sich. «Wenn ich mich nicht irre, hat sogar seit 1955 niemand mehr als Neuling zwei Rennen beim North West 200 gewonnen», sagte er anlässlich seiner Rückkehr an den Ort seines Triumphes, bei der er sehr zur Freude von Renndirektor Mervyn White bestätigte, 2027 wieder zu kommen.

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Der 23-jährige Fahrer aus der Grafschaft Staffordshire erinnerte sich an den entscheidenden Moment des Superstock-Rennens: «Ich hätte mir so sehr gewünscht, eine Kamera in meinem Helm gehabt zu haben. Auf der Geraden zur ersten Schikane habe ich zu Michael Dunlop hinübergeblickt. Ich sah, wie sein Blick zu mir huschte und dann wieder auf die Strecke zurückkehrte, und ich dachte nur: Du wirst bremsen, und dann werde ich bremsen. Und so ist es dann auch gekommen. Michael ist ein unglaublicher Fahrer. Hierherzukommen und ihn zu schlagen, ist etwas ganz Besonderes – davon kann man sonst nur träumen, und ich glaube, ich bin noch nicht aus diesem Traum erwacht.»

«Storms Leistung im Jahr 2026 war eine der größten Überraschungen, die wir beim North West seit vielen, vielen Jahren erlebt haben», weiß Whyte, der für seine Verdienste um den Motorradsport mit dem Ritterorden Member of the Order of the British Empire ausgezeichnet wurde. «Was der junge Engländer geleistet hat, war außergewöhnlich. Er kam als Neuling und hat die ganze Veranstaltung beflügelt. So etwas ist gut für den Sport. Im nächsten Jahr wird er mit Michael Lavertys Team GRYD BMW am NW200 teilnehmen. Sein Teamboss weiß, wie man eine Mannschaft leitet. Mit Storm und Glenn Irwin bildet er eine hervorragende Kombination.»

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