FIM senkt die Lautstärke
Seit zwei Jahren betreibt die FIM ein aufwendiges Programm zum Klimaschutz in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen.
Um den Verpflichtungen nachzukommen, reduziert der Weltverband weiter die Lautstärke der Motorräder.
Mit Hilfe der Promoter und Hersteller weltweit wurde ein neues Lautstärke-Messsystem entwickelt. Dieses wird ab 2010 in der Motocross-, Enduro- und Langbahn-WM eingesetzt. Das neue System ist genauer und hilft bei der Lärmreduzierung.
Die Lautstärke wird je nach Disziplin um drei bis sechs Dezibel im Vergleich zur letztjährigen Saison reduziert. In der Motocross- und Langbahn-WM dürfen in einer Entfernung von 100 Metern nur noch 81 Dezibel zu hören sein. In der Enduro-WM sogar nur noch 78.
Dieser Schritt zählt zu einer Massnahme im Rahmen der neuen FIM-Kampagne "Fahr leise". Damit soll die Zukunft des Sports gesichert werden.
FIM-Präsident Vito Ippolito: "In den letzten 15 Jahren ist die FIM zu einer führenden Sport-Föderation geworden. Wir sind stark im Umweltschutz engagiert und dazu gehört auch der Kampf gegen die Lärmbelästigung. Die neue Lautstärke-Regelung ist daher ein bedeutender Schritt. Ich bin froh, dass diese Einigung zustande gekommen ist."
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