Der AC Vechta und der MSC Eichenring Scheeßel haben mit ihren Rennen bewiesen, dass sie größere Anforderungen erfüllen. Viele Fans wünschen sich einen Langbahn-GP auf beiden Bahnen.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Die beiden Langbahnrennen im Norden Deutschlands, am Samstag das Flutlichtrennen in Vechta und tags darauf im nicht weit entfernten Scheeßel, waren Veranstaltungen, die Lust auf mehr machten. Beide Clubs, der AC Vechta wie auch der MSC Eichenring Scheeßel, könnten und können in Zukunft (wieder) einen Langbahn-GP ausrichten.
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Das Ganze wäre wohl einigermaßen schwierig, aber durchaus machbar. Der AC Vechta hat oft genug bewiesen, dass das Reiterwaldstadion bestens für WM-Läufe geeignet ist. Das Ambiente ist fast einmalig und die Rennen unter Flutlicht am Samstagabend haben immer schon große Zuschauerzahlen angelockt.
Der Club weiß, wie man Rennen durchführt, aber die Verantwortlichen wissen auch, dass die Durchführung eines Langbahn-GP viele Hürden mit sich bringt. Wie sagte Ex-Vorsitzender Ludger Spils schon vor einigen Jahren: "Die Auflagen für so ein Rennen werden immer höher und es kostet auch immer mehr."
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Auch der MSC Eichenring Scheeßel hat in der Vergangenheit große und großartige Rennen durchgeführt. 1995 wurde Kelvin Tatum vor dem unvergessenen Simon Wigg auf dem 1000m-Oval Weltmeister und Walter Scherwitzki aus Damme stieg am Ende als Dritter auf das Podest. 2011 wurde Deutschland auf dem Eichenring Team-Weltmeister.
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Die Scheeßeler meldeten sich jetzt mit der Durchführung der Deutschen Meisterschaft der Solisten zurück. Die Veranstaltung war gelungen. Sicher, am zeitlichen Ablauf und an der Zahl der Bahndienste könnten noch Stellschrauben gedreht werden, aber die grobe Richtung stimmte.
Der Eichenring scheint prädestiniert zu sein für Langbahn-Prädikate, auch für einen Grand Prix. Herrlich gelegen, mit Parkplätzen ohne Ende und rundum erneuerter Planke sowie einem neuen Clubhaus, welches seinesgleichen sucht. Zu überlegen ist, ob der Bahnbelag nicht irgendwie besser gebunden werden könnte, damit der Strahl für die, die nicht vorne weg fahren, erträglicher wird. Aber vielleicht geht es ja auch in dieser Richtung weiter mit Musik vorwärts, Hurricane lässt grüßen. Schön, dass ein Bahnsport-Club und damit auch die Bahnsportfans von einem der größten deutschen Musikfestivals profitieren.
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Eine Neuerung wird es ab kommender Saison geben. Die FIM hat beschlossen, alle Grands Prix auf der Langbahn nur noch Samstags durchzuführen, um bei eventuellen wetterbedingten Absagen den Sonntag für eine Wiederholung in der Hinterhand zu haben.
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