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Nach dem Doppelsieg beim Pfingstpokal und dem zweiten Platz bei der GP-Quali scheint dir die Bahn in Güstrow zu liegen? Ich mag die Bahn wirklich, sie ist eine meiner Lieblingsbahnen. Ich hatte ein bisschen Pech mit den Startplätzen, deshalb wurde ich nur Zweiter, was immer noch gut ist. Man versucht immer zu gewinnen, aber ich habe mich qualifiziert und nur darauf kommt es an.
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Die direkte Qualifikation für den Speedway-Grand-Prix ist dein grosses Ziel in diesem Jahr? Nun möchte ich mich erst im Race-off für den Challenge qualifizieren, was schon hart ist, da nur fünf Fahrer weiterkommen. Du brauchst auch etwas Glück. Ich möchte mich nach wie vor über die Top-8 im Speedway-Grand-Prix für 2013 qualifizieren. Der Weg über den Challenge ist Plan B. Ich werde jede Chance nutzen, die sich mir bietet. Hoffentlich schaffe ich es bis ins Finale. Da kann dann alles passieren. Es wird schwer, da sich da nur drei Fahrer qualifizieren. Im GP fehlen mir nur zehn Punkte bis zu Platz 8. Ich habe einige Male das Semifinale nur um einen Punkt verpasst, daran muss ich arbeiten. Bei den letzten beiden GP musste ich jeweils zweimal von Bahn 3 starten und das ist in keinem GP gut. Ich hatte etwas Pech mit der Auslosung. Acht Punkte in Kopenhagen sind okay, ich muss es aber bis ins Semifinale schaffen. Dass du im GP-Feld untergegangen bist, kann niemand behaupten. Als Zwölfter hast du einige selbst ernannte WM-Favoriten hinter dir. Das ist, was ich auch immer in den Ligen getan habe. Diese Jungs haben mich genauso oft geschlagen wie ich sie. Es ist eine Menge Druck im Spiel, ich kann damit aber gut umgehen. Es gibt viele Fahrer, die damit nicht umgehen können. Es gibt GP-Läufe, in denen du nur einen Punkt holst und darüber sehr glücklich bist. In der Liga musst du jeden Lauf gewinnen. In der WM kann man auch mal als Dritter von der Bahn kommen und sich trotzdem sagen: das war ein guter Lauf. Ich geniesse es. Weil es so hart ist, ist jeder Punkt ein guter Punkt. Ich fühle mich gut und brauche noch etwas mehr Glück. Ich brauche nur noch etwas mehr Erfahrung - klar haben wir auch ein paar Fehler gemacht. Man kann aber nur aus Fehlern lernen. Bei der Team-Weltmeisterschaft im Juli seid ihr als Gastgeber für das Finale gesetzt. Das Ziel ist den Titel für das Drei-Kronen-Team zu holen? Es muss das Ziel sein. Polen war jetzt so oft Weltmeister, nun ist es an der Zeit für jemanden anderes zu gewinnen. Es sind aber einige gute Teams dabei, Dänemark ist immer stark, aber zu Hause müssen wir einfach wieder mal gewinnen.
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