Superbike WM • Neu
Xavi Vierge (29) sucht keine Ausrede: Yamaha-Teamkollege macht es besser
Bereits in Aragón feierte das Triumph-Team von Roadracer Peter Hickman einen großen Erfolg. Vorzeigepilot Fenton Seabright fuhr in Misano an seinem Geburtstag einen weiteren Podestplatz ein.
In der abgeschafften 300er-WM war Fenton Seabright nicht gerade das, was man unter einem Podiumskandidaten versteht. Als WM-13. war 2023 seine beste Saison und in 48 Rennen gelangen dem 24-Jährigen lediglich sechs einstellige Ergebnisse. Zwei Pole-Positionen und vier schnellste Rennrunden belegten jedoch, dass durchaus Speed im Engländer schlummert.
In der neuen Sportbike-WM gelingt es Seabright zunehmend, sein Potenzial regelmäßiger unter Beweis zu stellen. In Aragón gelang dem Triumph-Piloten im ersten Lauf als Dritter die erste Podiumsplatzierung und am vergangenen Wochenende in Misano wiederholte er dieses Finish – und das an seinem Geburtstag!
Beinahe wären es sogar zwei Podestplätze geworden, denn im ersten Rennen kreuzte er mit geringem Rückstand als Vierter die Ziellinie. «Ja, aber ich bekam eine Strafe aufgebrummt und wurde als Sechster gewertet», erklärte Seabright SPEEDWEEK.com-Mitarbeiter Stephan Moosbrugger. «Dafür fuhr ich die schnellste Rennrunde und konnte am Sonntag von der Pole starten. Mit Startplatz 1 und dem Podestplatz war das ein schöner Geburtstag. Aber es war kein einfaches Rennen. Wir waren eine große Gruppe mit neun oder zehn Fahrern. Ich hatte mich in eine gute Position gebracht, wurde auf der Gegengeraden noch von Salvador überholt. Am Ende glaube ich, war es mein bisher bestes Rennen.»
WM-Leader David Salvador (Kawasaki) holte in Misano einen Sieg und einen vierten Platz. «Ich fühlte mich das Rennen über hervorragend auf dem Bike. Am Kurvenausgang hatte ich etwas Wheelspin, was wahrscheinlich an der deutlich höheren Temperatur lag. Wir haben am Motorrad seit Samstag nichts mehr verändert, aber es gibt nichts zu bereuen. Mein Team hat super gearbeitet. Die Ergebnisse bestätigen unsere Anstrengungen und unsere Fortschritte. Ich denke, wir können uns allmählich das oberste Treppchen vornehmen.
Seabright fährt für das Team von TT-Racer Peter Hickman. «Er hat so viel Erfahrung und wahrscheinlich habe ich den schnellsten Teamchef. Er macht überhaupt keinen Druck und gibt mir Zeit, mich zu entwickeln. Ich könnte mir keinen besseren Boss wünschen.»
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.