IDM News: WorldSBK-Abschied, Lob vom Chef und ein Promi-Jäger in Misano
Für die Piloten rund um die IDM und ihren Rahmenklassen sind die letzten Rennen rum und auch für die Leute hinter der Boxenmauer geht es in die Winterpause mit viel Arbeit.
Der Nachwuchs war ein letztes Mal auf Tour. Und der neue technische Leiter der IDM 2027 schreibt sein letztes WM-Kapitel.
Tschüss WorldSBK, Hallo IDM
Ab sofort kann sich Michael Galinski ganz seinem neuen Job als technischem Leiter beim Re-Start der Internationalen Deutschen Meisterschaft IDM widmen. Nach dem Superbike WM-Finale in Jerez sperrte das Team MGM seinen Rennstall nach sechs WM-Jahren zu.
«Am letzten Rennwochenende haben wir das alles ein bisschen mit Wehmut gesehen, aber nichtsdestotrotz hatten wir noch einmal Spaß mit Loris Baz. Wir sind happy, die Saison ist rum. Alles in allem möchte ich mich bei allen bedanken, die das alles möglich gemacht haben. Es waren sechs schöne Jahre hier in der World Superbike. Wir haben gezeigt, dass wir aus der IDM auch in die WM kommen können. Jeder kann das schaffen. Es ist natürlich mit viel Mühen und leider auch mit viel Geld verbunden, aber dennoch möchte ich mich bei allen bedanken. Ich blicke nach vorne. Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf. Ich konzentriere mich jetzt auf meinen neuen Job in der IDM und werde auch als Botschafter und Supporter von PVM unterwegs sein. Man wird uns jetzt auch öfter wieder in der Werkstatt antreffen. Wir blicken wirklich nach vorne und bieten weiterhin unser Tuning-Programm an, wie auch Motorinstandsetzung, etc. Wir werden uns auf diese drei Bausteine konzentrieren. Wir schließen das Kapitel World Superbike. Vielen Dank an alle, auch an alle Fans, die uns die Daumen gedrückt haben. Wir sehen uns bestimmt irgendwann und irgendwo.»
Lob von Jochen Kiefer für Robin Siegert
In Italien ging die Saison für Robin Siegert, dem diesjährigen Moto4 Northern Cup-Sieger, zu Ende. Ein positives Fazit zog am Ende auch der Weltmeistermacher, 2011 mit Stefan Bradl in der Moto2 und 2015 mit Danny Kent in der Moto3, Jochen Kiefer vom gleichnamigen Racing Team: «Über den Moto4 Northern Cup braucht man nicht viel sagen. Das geht nicht besser. Mit so einem Durchmarsch hat keiner gerechnet. Das war einfach genial. Aber auch im Moto4 European Cup hat sich Robin meiner Meinung nach sehr gut geschlagen. Gerade auf Strecken, auf denen er vorher noch nie gefahren ist, hat er gezeigt, dass er diese innerhalb kürzester Zeit lernt und relativ schnell bei den Zeiten war, wo es dann wirklich schnell wird. Dass er nicht in einem Hauptrennen war, obwohl er sich ja in Frankreich dafür qualifiziert hatte und in zwei Last-Chance-Rennen in aussichtsreichen Positionen ausgeschieden ist, sehe ich nicht als gravierend schlimm. Ich bin mir sicher, wenn er dieses Programm nächstes Jahr noch einmal abspult, dann die meisten Strecken schon kennt und selbst auf einem anderen Niveau ist, sind wir bei jedem Lauf in den Hauptrennen dabei und auch bei der Musik, sodass er in die Punkte fahren kann. Von der Seite sehe ich Robins Entwicklung sehr positiv und hoffe, dass er sich auch im Red Bull Rookies Cup gut schlägt. Das gibt dann ein weiteres gutes Lernjahr.»
Neue Erfahrungen in Misano
Für ADAC Junior Cup-Sieger Jaden Immanuel ging es erstmals in seiner noch jungen Karriere auf die internationale Bühne. «Mein erster Lauf zur Moto4-Europameisterschaft in Misano», vermeldete der Inder vom Team F.Koch Rennsport. «Nach meiner erfolgreichen ADAC-Meisterschaftssaison freute ich mich darauf, diese neue Herausforderung anzunehmen. Obwohl ich mich nicht für das Rennen qualifiziert habe, war dies eine wertvolle Erfahrung und ein großer Schritt nach vorne auf meinem Weg. Es gibt uns die nötige Klarheit für 2027. Es war eine großartige Lernerfahrung, mich mit den Fahrern des European Talent Cup zu messen, und ich habe einige meiner ehemaligen Trainer und Freunde getroffen. Jetzt ist es an der Zeit, über den Winter hart an meiner Fitness, meinen Fähigkeiten und meinem Rennkönnen zu arbeiten. Ich werde stärker zurückkommen.» Zwischendurch blieb auch noch Zeit für ein wenig Fachsimpeln mit WM-Pilot Francesco Bagnaia.
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