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Supersport-Hersteller setzen auf mehr Hubraum – für 2027 zieht Triumph nach
Yamaha fährt 2021 eine starke Superbike-WM-Saison. Neben WM-Leader Toprak Razgatlioglu kommt SSP-Weltmeister Andrea Locatelli in seinem Rookie-Jahr immer besser in Fahrt. Zweimal Platz 4 in Jerez beweist sein Talent.
In beeindruckender Manier gewann Andrea Locatelli 2020 die Supersport-Weltmeisterschaft auf Yamaha. Der japanische Hersteller sorgte anschließend dafür, dass der Italiener gleich einen Platz im Pata-Werksteam für die Superbike-WM bekommt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelingen Locatelli mittlerweile regelmäßig Podestplätze mit der R1, nur zuletzt in Jerez verpasste er die Top-3 zweimal denkbar knapp. In beiden Rennen landete er auf Platz 4, nur wenige Sekunden hinter dem Sieger.
"Am Ende war es ein weiteres gutes Wochenende für uns, ich bin aber etwas frustriert, dass wir die Chance auf zwei Podestplätze nicht wahrgenommen haben. Letztendlich können wir jedoch zufrieden sein, denn als wir am Freitag nach Jerez kamen, war es nicht so einfach, ein Gefühl für das Bike aufzubauen", erklärte der 24-Jährige nach dem Wochenende.
Aufgrund des schweren Unfalls in der Supersport-300-Klasse am Samstag, beidem Dean Berta Viñales tragischer Weise ums Leben kam, wurden in Jerez nur die beiden Hauptrennen in der Superbike-Klasse gestartet, das kurze Superpole-Race wurde nicht durchgeführt. "Am Samstag wurde das Rennen gestrichen, die richtige Entscheidung", betonte der ehemalige GP-Fahrer. "Am Sonntag sind wir sehr knapp am Podium vorbei gerutscht, wir haben uns trotzdem stark verbessert und sind sogar im Rennen schneller geworden."
"Im ersten Rennen wollte ich mit der Spitzengruppe mithalten, das war gar nicht so schlecht", sagte der WM-Fünfte, der mit Ducati-Pilot Michael Ruben Rinaldi in der WM-Wertung gleichauf liegt. "In Lauf 2 hat sich das Gefühl zur R1 etwas verschlechtert, deshalb bin ich zurückgefallen, aber auf jeden Fall war es eine gute Performance und wir werden auf diese Art und Weise weiterarbeiten."
Für das kommende Rennen in Portugal hat sich Locatelli einiges vorgenommen. "Meine Erfahrung steigt von Rennen zu Rennen und wir sind sehr auf Portimão gespannt. Das gesamte Team leistet wirklich großartige Arbeit", stellte er klar und betonte abschließend: "Im Vordergrund steht jedoch, dass es mir für die Freunde und die Familie von Dean Berta Viñales unendlich leidtut."
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