Biel Roda (Kawasaki): «Piloten sind nicht gefährdet»
Die Folgen der Coronavirus-Pandemie sind weitreichend. In der Superbike-WM müssen die Teams unter anderem Verträge mit Fahrern und Sponsoren auf Umsetzbarkeit prüfen.
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Auch wenn sich in der Superbike-WM 2020 derzeit kein Rad dreht, sind die Manager der Teams gut beschäftigt. Hinter den Kulissen laufen viele Gespräche mit Partnern, Banken, Veranstalter und auch den Mitarbeitern und Piloten.
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Probleme vieler Teams: Finden keine Rennen statt, leisten Sponsoren die eingeplanten Zahlungen nicht, mit denen aber unter anderem die Gehälter der Mechaniker gezahlt werden. Biel Roda, einer der drei Eigentümer von Provec Racing, gibt einen Einblick in die Situation. Das spanische Team organisiert seit 2012 den Werksauftritt von Kawasaki in der Superbike-WM. "Im diesem Moment ist das Szenario, dass die Serie im Sommer wieder gestartet wird und mehr oder weniger alle geplanten Runden veranstaltet werden", sagte Roda bei unseren Kollegen von Corsedimoto. "In diesem Fall würde es keine Reduzierung der Verpflichtungen geben. Wenn die Weltmeisterschaft abgesagt wird, wird es ein langes Gespräch mit Kawasaki, den Organisatoren und den Banken geben. Eine solche Situation ist in den Verträgen nicht vorgesehen, es gibt dann viel zu klären." Für das Auskommen der Werkspiloten Alex Lowes und Jonathan Rea ist Provec nicht zuständig. "Rea und Lowes haben einen Vertrag direkt mit Kawasaki, nicht mit dem Team", betonte der Spanier. "Aber ich möchte betonen, dass Piloten sicherlich nicht die am stärksten gefährdeten Personen sind. Ich denke da eher an Personen, die Arbeitsverträge mit einer normalen Vergütung haben."
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