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Nach Laguna Seca liess sich David Salom wieder einmal am rechten Handgelenk operieren. Seitdem läuft beim Kawasaki-Werkspiloten nicht viel zusammen.
Mit einem neunten Rang meldete sich David Salom in Jerez zwar wieder zurück, doch im zweiten Rennen stürzte der Leader der Evo-Wertung und auch in Magny-Cours musste der 29-Jährige Spanier einen herben Dämpfen wegstecken: Bei einem Vorderradrutschter im Freien Training erhielt er einen so starken Schlag ins Handgelenk, dass er wegen starker Schmerzen auf den Rennsonntag komplett verzichten musste.
"Mit Schmerzmitteln hätte ich wahrscheinlich fahren können, aber es wäre sehr riskant gewesen", sagte der von Mallorca stammende Salom. "Schon wenn ich gesund gewesen wäre, wäre es im Nassen schwer gewesen, aber dieses Risiko mussten wir nicht eingehen."
Nach dem Rennwochenende liess sich der WM-Zwölfte in Barcelona beim berühmten Chirurgen Dr. Mir untersuchen. "Es scheint nichts ernsthaftes zu sein", beruhigt der 29-Jährige, der seitdem eine Handbandage trägt. "Ich kann aber auch nichts genaues sagen, bevor nicht alle Untersuchungsergebnisse vorliegen."
In der Gesamtwertung führt David Salom die Evo-Wertung noch immer deutlich an. Sein Verfolger Niccolò Canepa (Ducati) konnte in Magny-Cours zwar elf Punkte aufholen, dennoch beträgt das Polster noch beruhigende 30 Punkte. Die Gewinn der Evo-Klasse ist dem Kawasaki-Piloten bei nur noch zwei ausstehenden Rennen faktisch nicht mehr zu nehmen.
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