Axel Bassani (Bimota) kritisiert lange SBK-Pause: Es ist zu viel Urlaub
Die Sommerpause der Superbike-WM 2026 nähert sich der Halbzeit, doch für Axel Bassani dauert sie schon jetzt zu lange. Der Bimota-Werkspilot sehnt sich nach seiner KB998 Rimini.
Seit Donington Park am 12. Juli befindet sich die Superbike-WM 2026 in der Sommerpause. Wenn die seriennahe Weltmeisterschaft Anfang September weitergeht, haben die Piloten sieben Wochen ohne Rennwochenende verbracht. Anschließend finden mit Magny-Cours, Cremona, Estoril und Jerez dagegen vier Meetings innerhalb von sechs Wochen statt.
Es ist klar: Wie für jeden Leistungssportler ist eine solch lange Unterbrechung auch für Rennfahrer maximal unglücklich. Fitness, Muskeln, Instinkte und Reflexe auf höchstem Niveau zu bewahren, ist außerhalb des Wettkampfs schwierig. Zumindest konnte der Italiener am 24. Juli ausgiebig seinen 27. Geburtstag feiern. «Urlaub ist schön, aber sieben Wochen sind wirklich eine lange Zeit»,
Der Italiener ist nach acht Meetings WM-Sechster. Zuletzt zeigte Bassani mit einer Reihe von Top-5-Ergebnissen einen Aufwärtstrend. «Wir waren mehrmals im Kampf um die Podiumsplätze und haben es einige Male sogar geschafft. Das Problem ist, dass der Abstand zu den Ducatis momentan noch beträchtlich ist. Wir sind immer im Rennen, geben unser Bestes und sind bereit, jede Chance zu nutzen. Aber es ist noch ein langer Weg, bis wir jedes Wochenende um einen Podiumsplatz mitfahren können. »
Normalerweise wird die Sommerpause von vereinzelten Tests unterbrochen, doch auch das ist bei der Limitierung auf nur zehn Tage nicht für jedes Team und Fahrer zu bewerkstelligen. «Aktuell weiß ich nichts von einem Test», bedauerte der Italiener.
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