Bei der Teampräsentation von Aruba.it Ducati war nicht nur das Werksteam für die Superbike-WM 2025 ein Thema, sondern auch die mit Spannung erwartete Rückkehr von Bimota.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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So richtig einschätzen lassen sich die Kräfteverhältnisse für die Superbike-WM 2025 nach den Wintertests bislang nicht. Denn das Wetter war schlecht und die Bedingungen waren selten so gut, dass man seriös testen konnte. Außerdem wird sich die Performance der Motorräder durch die Regelung der Benzinmenge verändern, und mit Bimota gibt es einen neuen Hersteller.
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Was Bimota bei den Tests jedoch zeigte, war vielversprechend. Das fiel auch der Konkurrenz auf. "Wirklich überrascht war ich nicht", sagte Aruba.it Ducati-Teammanager Serafino Foti unseren Kollegen von GPOne am Rande der Teampräsentation. "Ich kenne Bimota schon lange, weil ich früher selbst für sie gefahren war. 1998 fuhr ich zusammen mit Jean-Philippe Ruggia die Supersport-WM in einem Bimota-Team. Einige Personen von damals sind immer noch dabei, und ich weiß, dass sie eine Rennsport-DNA haben. Ich war überzeugt, dass sie ein ausgezeichnetes Motorrad bauen werden und sie eine gute Saison haben können." Gegen Ducati ist Bimota jedoch in jeder Hinsicht ein Zwerg. Immerhin wurden elf Rennen mit Bimota-Motorrädern gewonnen, was andere kleine Hersteller, etwa MV Agusta oder Petronas, nie geschafft haben.
"Anthony Gobert hatte mit einer SB8R das erste Rennen auf Phillip Island gewonnen", erinnerte sich Foti aus dem Stand an den letzten Bimota-Sieg. "Außerdem können sie auf die immense Erfahrung von KRT zählen. Daher denke ich wirklich, dass sie konkurrenzfähig sein werden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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