Nach sechs Motorschäden: Ausnahme für EBR (Buell)?
In der Superbike-WM 2014 sind pro Fahrer und Saison nur noch acht Motoren erlaubt. Wenn es im EBR-Werksteam mit den Schäden so weitergeht, hat Geoff May sein Kontingent bald aufgebraucht.
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Dass EBR als WM-Rookie möglichst schnell Fortschritte erzielen will und die Motoren technisch ausreizt, ist klar. Allerdings sind die Zweizylinder der 1190RX bislang weder schnell noch haltbar.
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Geoff May und Aaron Yates fahren in der WM nicht nur meilenweit hinterher, EBR führt auch die unrühmliche Statistik der Motorschäden an. Jeder Superbike-Pilot darf pro Saison acht Motoren zum Einsatz bringen, Evo-Fahrer sogar nur sechs. Sind die acht Motoren verblasen und es kommt ein neunter zum Einsatz, muss der betreffende Fahrer zwei Rennen aus der Boxengasse starten. Am sparsamsten war bislang Jonathan Rea, Honda brauchte in den ersten zwölf WM-Läufen nur drei Motoren. Guintoli, Melandri (beide Aprilia), Davies, Giugliano (beide Ducati) und Haslam (Honda) benützten vier. Alle anderen Superbike-Piloten mussten schon mindestens ein Aggregat abschreiben. Am Schlimmsten trifft es EBR-Werksfahrer Geoff May: Er hatte bereits alle acht Motoren im Einsatz, wovon sechs inzwischen Schrott sind. Bleiben ihm noch zwei Motoren für den Rest der Saison.
Da jedem klar ist, dass May schon beim nächsten Rennen in Misano am 22. Juni sein Kontingent ausgeschöpft haben könnte, wird über eine Sonderregelung für EBR nachgedacht. Einmalig wäre das nicht: In der MotoGP-WM wurde für Suzuki vor Jahren ebenfalls eine Ausnahme gemacht.
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Die anderen Hersteller dürfte eine solche Ausnahme kaum kümmern: Das EBR-Werksteam kann kaum mit den langsamsten Evo-Bikes mithalten.
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