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Nach viel Trubel: Deutsches Team MGM Ducati bleibt
Die Ducati-Mannschaft MGM hat eine turbulente Saison in der Superbike-WM hinter sich. Trotz aller Unkenrufe hat Teameigentümer Michael Galinski gegenüber Promoter Dorna die Teilnahme 2026 bestätigt.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Nach dem Gewinn der IDM Superbike mit Yamaha und Jonas Folger stieg das Team Bonovo MGM 2021 in die Superbike-WM ein und wechselte zu BMW. Der Bayer schaffte in 30 Rennen nur eine einstellige Platzierung, als Achter bei der Reifenlotterie zu Saisonbeginn in Aragon. Für 2022 stockte Bonovo auf zwei Fahrer auf und trat mit Eugene Laverty (16.) und Loris Baz (12.) an, 2023 mit Baz (16.) und dem Texaner Garrett Gerloff (12.)
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Als im Mai 2023 Toprak Razgatlioglu von BMW verpflichtet wurde, hatten auf einmal fünf Fahrer einen Deal für 2024. BMW hatte aber nur vier Motorräder, Loris Baz fiel durch den Rost und musste ausbezahlt werden. Scott Redding bestand vertraglich darauf, auch weiterhin im Werksteam zu fahren, doch in diesem dockte Razgatlioglu neben Michael van der Mark an. BMW wandte deshalb einen Kunstgriff an und ernannte Bonovo kurzerhand zum zweiten, gleichberechtigten Werksteam neben ROKiT. So hatte BMW die Möglichkeit, Werksfahrer Redding bei der deutschen Truppe unterzubringen. Gerloff und Redding bildeten 2024 das Bonovo-Team und beendeten die Weltmeisterschaft auf den Rängen 9 und 15. Acht Top-6-Platzierungen von Gerloff zeugen davon, was die Bonovo-Mannschaft zu leisten imstande war. In bester Erinnerung sind uns Gerloffs Pole-Position 2023 in Magny-Cours geblieben sowie seine dritten Ränge in Magny-Cours und Aragon 2024. Redding verfehlte das Podest als jeweils zweimal Vierter in Donington Park und Magny-Cours im selben Jahr nur knapp. BMW-Werksteam war Bonovo nur aus taktischen und politischen Gründen und auf dem Papier, der damalige Teameigentümer Jürgen Röder zog sich auch deshalb zum Ende der Saison 2024 enttäuscht zurück und übergab an Teammanager Michael Galinski. Gemeinsam wurde der Wechsel zu Ducati für die Saison 2025 vollzogen, Fahrer Scott Redding blieb an Bord.
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Das Team war mit deutlich reduziertem Bonovo-Engagement finanziell nicht auf Rosen gebettet, immer wieder kam es zwischen dem Hauptsponsor, Galinski und dem Management von Redding zu Reibereien – nach den Rennen in Donington Park Mitte Juli wurde die einvernehmliche Trennung zwischen Fahrer und Team abgewickelt.
Im Juni hatte Galinski auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt, dass er mit dem Rennsport nach der Saison 2025 aufhören werde, was im Team für reichlich Verunsicherung sorgte. Dann kam als Nachfolger von Redding dessen Landsmann Tarran Mackenzie an Bord – und mit ihm frische Motivation und neue Partner.
Der Brite schaffte es im Superpole-Race in Ungarn zur Freude aller gleich auf Platz 8 und in Magny-Cours, Aragon und Estoril mehrfach in die Punkte. Bis zum Finale in Jerez hatte sich der 30-Jährige so gut an die Panigale V4R gewöhnt, dass das Team nach dem WM-Auftakt in Australien, wo Redding die Positionen 5, 4 und 4 eroberte, mit den Plätzen 9, 7 und 8 das zweitbeste Saison-Wochenende genoss. Inzwischen steht fest: Das Team MGM Ducati und Mackenzie wollen auch die Superbike-WM 2026 gemeinsam bestreiten, die Bewerbung bei Promoter Dorna liegt vor. Erfolgt die von allen teilnehmenden Teams geforderte Garantiezahlung fristgerecht, ist der Rest nur Formalie.
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Teams & Fahrer Superbike-WM 2026: Bimota: Bimota by KRT: Alex Lowes (GB), Axel Bassani (I) BMW: ROKiT: Danilo Petrucci (I), Miguel Oliveira (P) Ducati: Aruba.it: Nicolo Bulega (I), Iker Lecuona (E) Barni Spark: Yari Montella (I), Alvaro Bautista (E) Motocorsa: Alberto Surra (I) Elf Marc VDS: Sam Lowes (GB) Go Eleven: Lorenzo Baldassarri (I) MGM: Tarran Mackenzie (GB) Honda: HRC: Jake Dixon (GB), Somkiat Chantra (T) MIE: noch offen Kawasaki: Kawasaki: Garrett Gerloff (USA) Yamaha: Pata Maxus: Andrea Locatelli (I), Xavier Vierge (E) GYTR GRT: Remy Gardner (AUS), Stefano Manzi (I) Motoxracing: Bahattin Sofuoglu (TR), Mattia Rato (I)
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