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WM-Urgestein Domi Aegerter (Kawasaki): «400 Rennen eine Errungenschaft»
Red Bull Honda ist im Umbruch, Technikchef Pieter Breddels hat das Team bereits verlassen. Während Davide Giugliano für die beiden letzten Saisonrennen bestätigt wurde, ist bei den Fahrern für 2018 noch alles offen.
Nach der verkorksten Debüt-Saison der neuen Honda Fireblade SP2 in der Superbike-WM ist klar, dass es so nicht weitergehen kann. Platz 6 als einsames Highlight durch Stefan Bradl im ersten Lauf in Assen ist nicht das, was sich Honda, Red Bull, das Ten Kate Team und auch der Zahlinger vorgestellt hatten.
In Portimão sitzt nun erstmals HRC-Testfahrer Takumi Takahasi auf der zweiten CBR1000RR. Vom Japaner, der auch in Jerez zum Einsatz kommt, erhofft man sich neue Impulse und auch einen Fürsprecher in der Honda-Zentrale für mehr Support in der Superbike-WM 2018.
Bei den beiden SBK-Events in Magny Cours (30.9./1.10.) und Losail (4./5.11.) wird dann wieder Davide Giugliano neben Bradl fahren, weil Takahashi zu diesen Terminen Rennen für die japanische Superbike-Meisterschaft bestreitet. In Jerez (21./22.10) kommt noch einmal Takumi Takahashi zum Einsatz.
Der Italiener hatte zwar auf dem Lausitzring nicht überzeugen können, ist in der aktuellen Situation aber die beste verfügbare Alternative.
Mit welchen Fahrern Red Bull Honda 2018 antreten wird, ist dagegen noch offen. Es wird zwar erwartet, dass Stefan Bradl gute Karten hat, doch Teammanager Ronald ten Kate bleibt zurückhaltend. "Wir werden zwei Bikes haben, beide sind noch nicht besetzt", sagte der Niederländer. "Wir sprechen aktuell mit einigen Fahrern, bestätigen kann ich aktuell noch gar nichts."
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