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Für das deutsche Ducati-Team MGM Bonovo Ducati endete das Rennwochenende auf dem Cremona Circuit erneut verhalten. Wie Scott Redding und Teamchef Michael Galinski das vierte Meeting der Superbike-WM 2025 einschätzen.
Durch den Wechsel von Philipp Öttl in die Supersport-Kategorie fehlt in der Superbike-WM 2025 zwar ein Teilnehmer aus Deutschland, mit MGM Bonovo Ducati ist aber deutsches Team mit Scott Redding als Pilot dabei. Der Engländer startete auf Phillip Island mit drei Top-5-Finishs stark in die neue Saison, erreichte seitdem aber nur als Sechster in Assen (Lauf 1) ein einstelliges Ergebnis.
Auch wenn der Vizeweltmeister von 2020 am vergangenen Wochenende in Cremona mit den Plätzen 10, 11 und 13 erneut unter seinen eigenen Erwartungen blieb, sieht Redding ein Licht am Ende des Tunnels. "Das Wochenende war wahrscheinlich eines der besseren seit Phillip Island", betonte der 32-Jährige. "Ich habe das Gefühl, dass wir an den letzten Rennwochenenden viel am Motorrad gearbeitet haben, um ein Basis-Setup für mich zu finden. Daran arbeiten wir immer noch. Ich fühle mich mit dem Motorrad besser, aber mir fehlt im Moment noch etwas das Vertrauen zur Front."
Zur Erinnerung: Redding sehnte sich nach drei Jahren mit BMW nach der Rückkehr auf Ducati – mit der V4R gewann der Familienvater zwölf Rennen und stand in 37 auf dem Podest! Aber auch das italienische Motorrad hat sich in den Jahren verändert, und Tests waren rar. "Es ist sehr schwierig, diese Dinge während eines Rennwochenendes zu testen. Insgesamt bin ich mit unseren Fortschritten ganz zufrieden", erklärte Redding. "Natürlich ist das Ergebnis im Moment noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber für mich war es ein guter Ausgangspunkt, seit wir für die Rennen nach Europa zurückgekehrt sind. Ich hoffe, dass wir in Most einen Schritt machen können, und dann sehen wir weiter."
Auch für Teamchef Michael Galinski ist das Glas halb voll. "Wir waren von den Zeiten her immer sehr gut dran, auch im Training fehlten uns nur zwei Zehntel. So war es auch im Rennen", sagte der Norddeutsche. "Alles in allem würde ich sagen; solides Wochenende. Natürlich will man immer mehr, aber man muss auch sagen, wir haben das Bestmögliche gegeben. Es hat für Punkte gereicht. Dieses Mal leider nicht für mehr. Wir blicken in die Zukunft, auf das, was kommt."
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