Superbike-WM in Portimão: Wildcards für Sarapuech, Poncet und Jesus
Während beim Superbike-Meeting in Portimão in der Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft kein Gaststarter dabei ist, ergänzt in jeder Rahmenserie ein Wildcard-Pilot das Teilnehmerfeld.
Eigentlich hätte es auch in der Superbike-WM einen Gaststarter geben sollen, doch statt mit dem Testteam anzureisen,
Nachdem die Taiwanesin Chun Mei Liu auf eine dritte Saison in der Women's Circuit Racing World Championship, kurz WorldWCR, verzichtet hatte, war keine Asiatin für die bevorstehende Saison eingeschrieben. Überraschend ergänzt beim Saisonauftakt in Portimão eine thailändische Rennfahrerin die Startaufstellung. Muklada Sarapuech war zuletzt größere Motorräder gewohnt, bis 2023 fuhr sie jedoch in der AP250-Kategorie der Asian Road Racing Championship und erzielte regelmäßig Top-3-Platzierungen und mehrere Siege. Die 32-Jährige ist die erste Thailänderin, die an der Frauen-Weltmeisterschaft teilnimmt.
Beim Debüt der Sportbike-WM ergänzt Honda die Herstellerliste
Anders als man es bei seinem Namen vermuten würde, stammt Diego Poncet nicht aus Portugal oder Spanien, sondern aus Frankreich. Der 20-Jährige fährt seit vier Jahren mit konstanter Steigerung die nationale Supersport-Meisterschaft. Als Gesamtzweiter mit vier Siegen und zehn Podestplätzen war 2025 seine beste Saison. Poncet setzt im Team RAC41 eine Honda CBR600RR in der neuen Sportbike-WM ein. Honda ist somit der siebte Hersteller in der Nachfolgeserie der abgeschafften Supersport-WM 300.
Ebenfalls eine Honda CBR600RR setzt Martim Jesus ein, allerdings in der Supersport-WM. Der Portugiese gewann die nationale Stock-600-Serie und gibt auf seiner Heimstrecke sein WM-Debüt.
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