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Für das italienische Kawasaki-Team Pedercini wird das Meeting der Superbike-WM 2021 in San Juan Villicum ein spannendes Abenteuer. Mit zwei Superbike-Rookies tritt man zumindest mit Lokalmatadoren an.
Loris Cresson war in Portimão im zweiten Rennen gestürzt und schlug sich heftig das linke Knie an. Vom Medical-Center begab sich der Belgier zur weiteren Behandlung ins örtliche Krankenhaus. Weil er immer noch unter Schmerzen leidet, braucht das Pedercini Kawasaki-Team für das Überseerennen in Argentinien einen Ersatz.
Es lag nahe, die ZX-10RR einem Lokalmatador anzuvertrauen – das zweite Motorrad, das seit der Trennung von Samuel Cavalieri mehrfach den Besitzer wechselte, wird in San Juan Villium bereits vom 27-jährigen Luciano Ribodino pilotiert.
Mit Marco Solorza fand Teamchef Lucio Pedercini einen Vertreter für Cresson, der zwar wie Ribodino sein WM-Debüt geben wird, der aus mehreren Jahren in der spanischen Meisterschaft aber immerhin über etwas ‹internationale› Erfahrung verfügt. Der 34-Jährige bestritt in San Juan Villicum kürzlich ein Rennen der nationalen Superbike-Serie, das er als Zweiter beendete.
Pedercini hat nicht viel zu verlieren: Cresson fuhr in dieser Saison bisher nur einmal in die Punkte. Beim Meeting in Assen erreichte der 23-Jährige im Abbruchrennen überrundet Platz 13.
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