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Guim Roda (Bimota) über Kawasaki-Motor: «So schlecht kann er nicht sein»
Schnellster der freien Trainings und die Superpole gewonnen – Phillip Island-Doppelsieger Marco Melandri war der Mann, der im ersten Rennen der Superbike-WM in Aragón auf Sieg gesetzt wurde. Doch daraus wurde nichts.
Dabei sah es gut aus für Marco Mleandri: Im auf 17 Runden gekürzten Rennen kämpfte der Ducati-Pilot in den Top-3 und forderte dem späteren Laufsieger Jonathan Rea (Kawasaki) alles ab. Im Positionskampf gegen seine Ducati-Markenkollegen zog der 34-Jährige aber den Kürzeren.
In Runde 8 musste er sich Barni-Pilot Xavi Fores geschlagen geben, zwei Runden vor dem Ende büßte Melandri nach einem Verbremser dann noch den dritten Rang auf dem Podium an seinen Teamkollegen Chaz Davies ein, der nur als Elfter ins das Rennen gestartet war (Davies schnappte sich in der letzten Runde sogar noch Platz 2 von Xavi Fores).
Mit 6,1 sec Rückstand auf den Sieger kreuzte der Aruba Ducati-Pilot die Ziellinie auf der vierten Position. "Es war schwierig", sagte Melandri über das erste Rennen. "Zu Rennbeginn hatte ich mehr Probleme, gegen Ende war ich sogar schneller. Allerdings konnte ich nicht effektiv überholen. Immer wenn ich Fores überholen wollte, geriet mein Bike ins schlingern und ich konnte das Manöver nicht erfolgreich zu Ende führen."
Auch das verlorene Podium schreibt Melandri den Fahrwerksproblemen zu, die ihn bereits in Thailand massiv eingeschränkt haben. "In der vorletzten Runde schaukelte sich mein Bike aus der letzten stark Kurve auf, deshalb hatte ich beim Anbremsen der ersten Kurve Probleme. Unser Potential ist auf jeden Fall höher als Platz 4. Am Sonntag werde ich zurückkommen und will aufs Podium!"
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