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Aegerter entschuldigt sich: «Habe falsch reagiert»

Nach seinem unsportlichen Verhalten am Samstag wurde Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter für das Sonntag-Rennen in Most disqualifiziert. Jetzt äußerte sich der Schweizer erstmals zu den Vorfällen.

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Dominique Aegerters Misere im Autodrom Most begann mit einem von Can Öncü ausgelösten Massensturz, bei dem der Schweizer unter den fünf Opfern war. Der 31-Jährige stand im Kiesbett sofort wieder auf, legte sich dann aber wieder hin – darauf spekulierend, dass die Rennleitung das Rennen abbricht, was aber nicht geschah.

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Die Rennärzte erklärten Aegerter nach seinem Sturz für Sonntag als rennuntauglich. Nachdem er im Kiesbett liegen blieb und sich mit einer Trage abtransportieren ließ, mussten sie Schlimmeres befürchten und attestierten ihm später eine Gehirnerschütterung. Doch Aegerter fehlte nichts und er und sein Team Ten Kate Yamaha unternahmen alles, um die medizinische Einschätzung zu revidieren, damit er am Sonntag fahren darf.

Als Domi am Sonntagmorgen im Gespräch mit den Rennärzten einräumte, dass das alles nur Show war, um den Rennabbruch zu erwirken, landete sein Fall beim FIM WorldSBK Stewards Panel. Die drei Offiziellen Antonio Lima, Arjan van Eekelen und Matej Smrz suspendierten Aegerter daraufhin wegen unsportlichem Verhalten für das zweite Rennen. Der Schweizer hatte vorab eine schriftliche Erklärung abgegeben und seine Verfehlungen dargelegt.

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Seit 11 Uhr machte sich der Weltmeister rar und gab keinerlei Interviews, erst am Sonntagabend meldete er sich zu Wort: "Weil ich lange liegen blieb, obwohl ich nichts hatte, bekam ich die Strafe und durfte das zweite Rennen nicht fahren. Sorry, dass ich Leute in Gefahr gebracht habe, meine Entscheidung zu diesem Zeitpunkt war sicher nicht richtig. Ich hatte enormen Druck und wollte unbedingt den Rekord schlagen mit zehn Siegen. Mit dem Adrenalin und den Gefühlen, die ich hatte, habe ich falsch reagiert. Es war schwierig für mich, das zu akzeptieren, aber jetzt schaue ich nach vorne. Ich brauche sicher ein paar Tage, bis sich das gesetzt hat. Es tut mir leid für das Team, die Sponsoren und Yamaha – Rennen fahren ist mein Leben."

Durch seine zwei Nullrunden in Most reduzierte sich Aegerters Vorsprung als Führender der Weltmeisterschaft innerhalb eines Wochenendes von 64 auf 14 Punkte gegenüber Doppelsieger Lorenzo Baldassarri (Evan Bros Yamaha).

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