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Fahrer von Yamaha Thailand: Am Material liegt’s nicht

Yamaha Thailand stieg 2023 mit beachtlichem Aufwand in die Supersport-WM ein, um damit den Motorsport in der Heimat zu fördern. Der schlechtere der beiden Fahrer wird für nächste Saison ausgetauscht.

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Apiwath Wongthananon und Anupab Sarmoon starteten dieses Jahr für Yamaha Thailand in der Supersport-WM, noch nie gab es ein fixes Team aus dem florierenden Land in Südostasien in dieser Meisterschaft.

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Die Voraussetzungen können kaum besser sein: Thailand ist für Yamaha ein sehr wichtiger Markt, der nötige finanzielle Background ist also vorhanden. Und maschinell bekamen die beiden Thailänder feinstes Material von Ten Kate Racing, dem erfolgreichsten Team und dieses Jahr mit Stefano Manzi Vizeweltmeister.

Sarmoon schlug sich in seiner ersten WM-Saison teilweise ordentlich und brauste im Regen in Australien und Tschechien zweimal auf Rang 8. Insgesamt eroberte der 30-Jährige 24 Punkte und damit 20 mehr als Kollege Wongthananon. In der WM-Wertung landeten sie auf den Rängen 23 und 38.

Wongthananon, den man mit 31 nicht mehr als Nachwuchstalent bezeichnen kann, muss 2024 dem 18-jährigen Krittapat Keankum Platz machen. Der wird vom ebenfalls von Yamaha Thailand finanzierten Moto3-WM-Team BOS in die Supersport-Klasse transferiert, wo er mit null Punkten in 20 Rennen keine Bäume ausriss.

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Das Team Yamaha Thailand wird auch nächstes Jahr von Ten Kate Racing unterstützt, die Niederländer stellen die Motorräder, den Auflieger, die Boxenausstattung sowie Teile der Crew.

"Die Geschichte dahinter ist sehr interessant", erklärte Ten-Kate-Manager Kervin Bos im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Das Projekt wird als Lehrveranstaltung für den thailändischen Motorsport aufgezogen, um den Level nach oben zu schrauben. Im Team sind 50 Prozent der Mechaniker Thailänder, auch die Hälfte der Elektroniker. Es geht nicht nur darum, thailändische Fahrer in die WM zu bringen. Wir von Ten Kate sind stolz darauf, Teil dessen zu sein. Wir haben das Team unter unsere Fittiche genommen und bringen ihnen alles bei, von A bis Z. Wir stellen die Hälfte des Personals, stellen ihnen unsere Daten zur Verfügung und helfen bei der Abstimmung. Ihre Fahrer haben identisches Material wie Manzi und van Straalen bei uns."

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