SBK Aragon, FP3: Bimota schockt die Gegner – Axel Bassani vor vier Ducati
Bimota-Werksfahrer Axel Bassani drehte im FP3 der Superbike-WM am Samstagmorgen im MotorLand Aragon die bislang schnellste Runde des Wochenendes. Ducati ist mit allen neun Fahrern stark.
Nach den beiden freien Trainings am Freitag lag der WM-Führende
Als Orientierungshilfe: Den Pole-Rekord hält Bulega (Ducati) seit 2025 mit 1:47,332 min, die schnellste Rennrunde drehte Toprak Razgatlioglu (BMW) 2024 im Sprint in 1:47,935 min.
Dass die Zeiten am Freitag deutlich langsamer waren, liegt nicht nur an der Hitze und Asphalttemperaturen von zirka 55 Grad Celsius am Nachmittag. «Der Asphalt ist nicht schlecht, aber lange nicht mehr so gut wie vor zwei Jahren, als er neu war», erklärte Bulega.
Sam Lowes stürzte in erster Runde
Im 20-minütigen FP3 am Samstagmorgen ab 9.40 Uhr stürzte Sam Lowes (Marc VDS Ducati) in der ersten Runde zwischen Kurve 5 und 6, für ihn war das Training damit beendet. Bereits in der zweiten fliegenden Runde sorgte Iker Lecuona (Aruba.it Ducati) bei kühleren Bedingungen (24 Grad Luft, 33 Asphalt) mit 1:48,647 min für die vorübergehende Bestzeit.
Nach Runde 3 tauchte Lecuona mit 1:48,360 min auf den Zeitenmonitoren auf und steigerte sich dann auf 1:48,290 min. Zur Halbzeit hatten sechs Fahrer die Freitag-Bestmarke unterboten, als der erstaunliche Ducati-Privatier Alberto Surra (Team Motocorsa) sich mit 1:48,251 min an die Spitze der Wertung setzte.
Bimota schockte die Ducati-Armada
Mit noch 6 min auf der Uhr rückte Bulega die Verhältnisse zurecht und katapultierte sich mit 1:48,218 min nach vorne. Eine Minute vor dem Fallen der Zielflagge schockte Axel Bassani die Ducati-Armada mit seiner Bimota und fuhr in 1:48,169 min die Bestzeit. Dem Italiener folgen die vier Ducati-Fahrer Bulega, Surra, Montella und Lecuona, dann kommen Bimota-Teamkollege Alex Lowes und weitere drei Ducati.
Garrett Gerloff brachte die einzige Kawasaki im Feld auf Platz 9, die Top-10 liegen innerhalb 0,3 sec! BMW-Ersatzfahrer Michael van der Mark wurde 11., Andrea Locatelli mit der besten Yamaha 12. Der
Weil die Fahrer im FP3 sehr unterschiedliche Strategien verfolgen und mit verschiedenen Reifen ausrücken, haben die Zeiten nur bedingte Aussagekraft.
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