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Trotz MotoGP und Euro Moto: Was Jonas Folger zum Vollzeit-Comeback sagt

In Le Mans half Jonas Folger KTM in der MotoGP aus, im Juni tritt er bei der Euro Moto in Most an. Die KTM 990 RC R entwickelt er für den österreichischen Hersteller für die Supersport-WM – und dann?

Thorsten Horn

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Seine letzte volle Saison als Rennfahrer bestritt Jonas Folger 2021 in der Superbike-WM auf einer BMW. 2023 kehrte er als Ersatz für den verletzten Pol Espargaro in die MotoGP zurück und bestritt sechs Rennen auf einer KTM RC16 im GASGAS-Design. In Le Mans bot ihn KTM am vergangenen Wochenende für den verletzten Maverick Vinales im Team Red Bull KTM Tech3 auf und in der IDM-Nachfolgeserie Euro Moto sind dieses Jahr bis zu drei Wildcard-Einsätze mit der neuen Supersport-KTM geplant, der erste Ende Juni in Most.

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Klare Absage von Jonas Folger

Da keimen bei den Fans Hoffnungen, den 32-jährigen Bayer wieder regelmäßig in Rennen zu sehen. Diesem Wunsch erteilte Jonas gegenüber SPEEDWEEK.com eine klare Absage: «Ich mache es gern als Testfahrer, aber ich werde nicht mehr Vollzeit Rennen fahren. Mit dem Thema bin ich durch. Ich bin in einem Alter, indem ich schon in vielen Klassen gefahren bin. Ich sehe keinen Grund, wieder richtig Rennen zu fahren. Die Leidenschaft als Testfahrer ist die gleiche wie damals, als ich aktiver Rennfahrer war. Es gibt keinen Grund, alles zu opfern was ich mir bis jetzt aufgebaut habe. Ich habe eine Tochter, eine Freundin, einen Hund und einen festen Job, der mir gibt, was ich brauche. Und ich kann Motorrad fahren. Das alles will ich nicht aufgeben, um noch mal eine Saison als Rennfahrer aufzutreten. Ich bin mit meinem Leben zufrieden, so wie es jetzt ist.»

MotoGP und Superbike reizen Folger

Die geplanten Rennen bezeichnet Folger als «nice to have», und dass er das gern mitnimmt; nicht zuletzt, weil es Teil des Jobs ist. «Ich habe mir einst gesagt, als ich mit dem Superbike aufgehört habe, dass ich nie Supersport fahren werde, weil es für mich ein Schritt zurück ist. Das ist einfach eine Klasse niedriger. Wenn ich noch mal Rennen fahre, dann MotoGP-Einsätze. Oder als Superbike-Ersatzfahrer, das reizt mich auch. Ich mache das Projekt mit KTM aber gern, weil ich auch sehe, wie sehr KTM dafür brennt, das umzusetzen. Auch das Team-Building um das Projekt herum sagt mir: ‹Okay, da kann ich drüber hinwegschauen.› Dann nehmen wir die zwei oder drei Rennen eben mit und ich schaue, dass ich Spaß habe. Außerdem ist das auch wieder ein frischer Wind in einer für mich neuen Klasse. Aber nicht als Fixteilnehmer, das werde ich nicht machen. Man muss halt machen, womit man seinen Lebensunterhalt verdient.»

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Bei der Euro Moto wird Jonas Folger auch seinen «Spezl» Marcel Schrötter wieder im Fahrerlager treffen. Rennen fahren gegen ihn reizt ihn nicht? «Wir sind ja erst letztes Jahr in Suzuka gegeneinander gefahren. Wir sind auch dieses Jahr in Suzuka wieder dabei, und ich werde für das gleiche Team wie 2025 fahren, S-Pulse Dream Racing Suzuki. Beim Euro-Moto-Rennen in Most werden wir uns treffen und fliegen gleich danach zusammen nach Japan. Marcel hat dieses Jahr auch ohne mich in der gut besetzten Euro Moto genügend zu tun. Es ist ein starkes Fahrerfeld, da macht es keinen Unterschied, ob ich dabei bin oder nicht. Vielleicht wünscht sich das der eine oder andere, aber ich kann mich nicht zweiteilen.»

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