Lucas Mahias (Kawasaki): Sieg trotz Magenschmerzen
Kawasaki-Pilot Lucas Mahias fuhr im Supersport-WM-Lauf in Katar zum zweiten Saisonsieg und zu seinem sechsten Podestplatz in Reihe, obwohl er gesundheitlich angeschlagen in das Rennen ging.
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Lucas Mahias wurde 2017 Weltmeister und 2018 Vizeweltmeister in der Supersport-WM auf Yamaha. 2019 wechselte er in das Kawasaki-Team von Manuel Pucetti und hatte zu Beginn sehr mit der Umstellung auf die ZX6R zu kämpfen. Seit dem Rennen in Misano fuhr der Franzose aber in jedem Rennen auf das Podium, in Magny-Cours sicherte er sich seinen ersten Saisonsieg und Kawasakis ersten Erfolg in der Supersport-WM seit Kenan Sofuoglu.
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Beim Saisonfinale auf dem Losail Circuit erreichte der 30-Jährige den fünften Platz in der Superpole am Freitag, nachdem ihm seine schnellste Runde, die zu Startplatz 2 gereicht hätte, gestrichen wurde, weil er die Streckenbegrenzung überfahren hatte. Der Start in das Rennen über 15 Runden am Samstag verlief gut für den Kawasaki-Piloten und er arbeite sich schnell auf den dritten Platz nach vorne. Die beiden GMT94-Piloten Jules Cluzel und Corentin Perolari machten es Mahias aber nicht leicht an die Spitze zu gelangen. In der neunten Runde schaffte es der Franzose, der angeschlagen in das Rennen gestartet war, die Führung zu übernehmen. Am Ende überquerte Mahias das Ziel mit einem Vorsprung von 0,8 Sekunden auf Jules Cluzel (Yamaha) und erzielte damit seinen dritten Sieg in Folge auf dem Losail Circuit in Katar. In der Endabrechnung belegt er mit 168 Punkten den vierten Platz in der Supersport-WM 2019. "Ein sehr gutes Rennen, in dem ich alles für den Sieg gegeben habe", freute sich der Franzose.
"Am Anfang des Rennens war es schwierig für mich, denn ich wusste, dass ich einen besseren Rhythmus hatte als Cluzel, aber es war sehr schwierig Perolari zu überholen. Dabei habe ich extrem viel Energie verloren, weil die harten Bremsmanöver nicht zu meinem natürlichen Style gehören", erklärte Mahias nach dem Rennen. "Als ich die Führung übernehmen konnte, war es meine Strategie, einen Vorsprung herauszufahren, damit mich niemand im Windschatten angreifen konnte. Als ich einen Vorsprung von 0,8 Sekunden hatte, verwaltete ich das Rennen bis ins Ziel."
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Mahias kämpfte am Samstag nicht nur mit seinen Gegnern auf der Strecke, sondern auch mit seiner Gesundheit. Der nächstjährige Teamkollege von Philipp Öttl, der ins Puccetti Team in die Supersport-WM wechselt, hatte sich eine Magenverstimmung eingehandelt. "In der Nacht zum Samstag habe ich nicht geschlafen, weil es mir nicht gut ging. Wegen Magenproblemen konnte ich vor dem Rennen nichts essen und bei den heißen Wetterbedingungen verlor ich sehr viel Wasser. Aber es ist ok, denn ich konnte die Saison mit einem Sieg beenden."
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