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Ducati bricht mit Traditionen: «Manchmal muss man die Eier haben!»
Regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com kennen die Triumph-Pläne für die Supersport-WM seit Ende Juni. Jetzt hat der britische Traditionshersteller das neue Serienmodell Street Triple 798 präsentiert.
Seit 2022 sehen wir in der Supersport-WM die Next-Generation-Regeln, mit ihnen wurden die klassischen Vierzylinderbikes mit 600 ccm von Maschinen mit deutlich mehr Hubraum abgelöst. Honda tritt weiterhin mit der CBR600RR an, Kawasaki hat die Kubikzentimeter der ZX6R auf immerhin 636 erhöht. Sämtliche anderen engagierten Hersteller Ducati, MV Agusta, QJ Motor, Triumph, Yamaha und ZX Moto haben inzwischen Motorräder mit 765 bis 955 ccm.
Ende Juni berichtete SPEEDWEEK.com von Triumphs Plänen, in der Moto2-Weltmeisterschaft ab 2027 mit einem größeren Motor anzutreten. Als die Hubraumerhöhung für die mittlere GP-Kategorie durchsickerte, war klar, dass es auch ein Serienmodell mit diesem Motor geben wird. Das wiederum zieht nach sich, dass es auch
Das PTR-Team von Simon Buckmaster ist seit Monaten mit der Entwicklung der neuen Maschine beschäftigt, am 25./26. August gab es einen Test in Aragon, bei dem auch die nächstjährigen Michelin-Reifen verwendet wurden. Als Fahrer fungierte Jorge Navarro. Noch ist allerdings unklar, ob PTR auch 2027 mit Triumph zusammenarbeiten wird, es gibt auch Gespräche zwischen Buckmaster und der Chinamarke QJ Motor.
Inzwischen hat Triumph das neue Motorrad vorgestellt. Der neue Dreizylindermotor hat 798 statt bislang 765 ccm und erfüllt die Abgasnorm Euro5+. Die Hubraumerweiterung erfolgt nicht durch simples Aufbohren, auch der Hub wird erweitert, wobei uns Triumph die Maße erst am 17. November verraten wird. Der 765er-Motor ist mit 78 x 53,4 mm schon recht kurzhubig ausgelegt. Es gibt keinen klassischen Auspuff mehr, die gesamte Auspuffanlage befindet sich unterhalb des Motors und wird zum großen Teil verdeckt durch die Bugverkleidung.
Parallel zum überarbeiteten Triebwerk erhält die Street Triple ein modifiziertes Aluminium-Chassis mit angepasster Steifigkeitsverteilung. Das Hinterrad steckt in einer deutlich massiver dimensionierten Schwinge. Das Zentralfederbein ist deutlich aufrechter im Fahrwerk verbaut als bei der Street Triple 765. Ebenso neu ist das Rahmenheck, mit dem der Fahrer höher und näher am Lenker platziert wird. Das Design wurde komplett überarbeitet.
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