Senna Agius (Intact GP): «Kein MotoGP-Angebot, wenn ich es nicht verdiene!»
Senna Agius (Intact GP) hat zuletzt zwei Moto2-Siege in Folge geholt. Wenn ein Angebot aus der MotoGP kommen würde, hätte das nichts mit seinem australischen Pass zu tun. Nur Ergebnisse würden zählen.
Senna Agius ist der Mann der Stunde in der Moto2-WM. In Jerez erzielte er seinen zweiten Grand-Prix-Sieg in Folge. Mit dem zweiten Platz von Manuel Gonzalez feierte das deutsche Intact-Team in Andalusien sogar einen Doppelsieg. Nach seinen Erfolgen in den USA und in Spanien liegt Agius in der Gesamtwertung mit 50 Punkten auf Rang 2.
Die gute Form des 20-Jährigen kommt zum perfekten Zeitpunkt, denn derzeit werden im Hintergrund die MotoGP-Verträge für sie Saison 2027 festgezurrt. Mit seinen Siegen hat Agius natürlich auch die Aufmerksamkeit der Teams aus der Königsklasse auf sich gezogen. Neben seinen Top-Resultaten wäre er auch aus einem anderen Grund ein interessanter Kandidat für die MotoGP – Agius ist Australier. Da die Motorrad-Weltmeisterschaft internationaler werden möchte, ist es derzeit für einen Fahrer mit Sicherheit kein Nachteil einen Pass zu haben, der nicht spanisch oder italienisch ist.
«Wenn ich eine Möglichkeit bekomme, in die MotoGP zu wechseln, dann hat das nichts mit meinem Pass zu tun!»Senna Agius
«Wenn ich eine Möglichkeit bekomme, in die MotoGP zu wechseln, dann hat das nichts mit meinem Pass zu tun», stellte Senna Agius sofort klar. «In der MotoGP-WM wird einem nichts geschenkt und niemand will jemanden in der Königsklasse sehen, der es nicht verdient hat – das wäre nicht gut für das Image des Sports. Ich kenne mein Ziel, das ist sehr klar. Liegt derzeit mein Fokus darauf? Nein! In der Moto2 sind wir in so einer großartigen Position, um für die Meisterschaft zu kämpfen.»
Sein Ziel ist es dennoch, wie bei allen jungen Motorrad-Rennfahrern, in die MotoGP zu kommen. «Es ist eine Motivation. Ich arbeite weiter daran, um meine Träume zu verwirklichen. Ich hoffe, dass es sich auszahlt», meinte Agius. «Es wird aber kein MotoGP-Angebot für mich geben, wenn ich es nicht verdiene. Es beginnt alles auf der Rennstrecke – mit Ergebnissen wie in Jerez.»
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