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Hyundai dank Sordo mit bestem Portugal-Ergebnis

Dani Sordo belegt im i20 WRC zum dritten Mal in Folge den vierten Platz, für Hyundai Motorsport ist Platz vier das bislang beste Resultat in Portugal, Hyundai weiterhin auf Platz zwei der Herstellerwertung.

WRC

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Hyundai Motorsport beendete den fünften FIA-Rallye-WM-Lauf in Portugal auf Rang vier und erzielte damit das bislang beste Ergebnis der Mannschaft bei der anspruchsvollen Schotterrallye. Nach einem Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen erlebten die Hyundai-Piloten Dani Sordo und Thierry Neuville einen reibungslosen Sonntag und absolvierten die abschließenden vier Wertungsprüfungen ohne Zwischenfälle.

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Nach dem sehr erfolgreichen Saisonstart markierte die Rallye Portugal für die Mannschaft von Hyundai Motorsport eine wichtige Lernphase. Die Ausfälle von Kevin Abbring und Argentinien-Sieger Hayden Paddon bildeten am Freitag den Auftakt für eine weitere Enttäuschung am Samstag, als Thierry Neuville auf der elften Wertungsprüfung ohne Benzin ausrollte.

Dani Sordo hingegen erlebte eine starke Rallye, die er mit seinem neuen Hyundai i20 WRC mit der Startnummer 4 in Podiumsnähe beendete. Am ersten Tag lag er sogar unter den Top Drei. Am Abschlusstag behielt er einen kühlen Kopf, sicherte dem Team mit seiner intelligenten Fahrt den vierten Platz und sammelte wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft.

"Unser Ziel war, das Auto sicher ins Ziel zu bringen und den vierten Platz zu sichern", sagte der Spanier. "Leider konnten wir den Rückstand aufs Podium nicht verringern und gingen deshalb keine Risiken ein. Ich habe die Prüfungen am Sonntagmorgen wirklich genossen, es machte viel Spaß, mit dem World Rally Car vor so vielen begeisterten Fans zu fahren. Der i20 WRC ließ sich sehr gut auf diesen fantastischen Prüfungen bewegen. Wir wissen, dass uns im Vergleich zur Konkurrenz ein wenig Leistung auf den rutschigen Strecken fehlt, aber daran arbeiten wir. Der vierte Platz ist gut, wir haben wichtige Punkte mitgenommen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die kommende Rallye."

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Thierry Neuville, der die Veranstaltung unter Rally2-Regeln am Sonntag erneut aufnahm, gab der Mannschaft die Gelegenheit, weitere Erfahrungen mit der Performance des Fahrzeugs auf den portugiesischen Schotterstrecken zu sammeln, er begeisterte zudem die Fans auf der berühmten Fafe-Prüfung. Obwohl er durch das Tankproblem am Samstag einen Platz unter den Top Fünf verloren hatte, blickt er der Rallye Sardinien optimistisch entgegen.

"Wir hatten am letzten Tag nichts mehr, worum wir kämpfen konnten, deshalb sind wir sauber gefahren, hatten aber auf den letzten Prüfungen auch viel Spaß“, so Neuville. „Der Sprung in Fafe war wieder einmal toll, allerdings hatten wir beim ersten Durchgang eine harte Landung. Es war ein schwieriges Wochenende, aber wir werden jetzt alle Details durchgehen, um daraus für die Zukunft zu lernen. Wir haben mit dem neuen i20 WRC eine gute Performance gezeigt, aber es gibt noch Bereiche, wo wir uns verbessern können, daran wird das gesamte Team arbeiten. Der nächste Einsatz ist die Rallye Sardinien, dort standen wir im vergangenen Jahr auf dem Podium – und das ist auch nun wieder unser Ziel."

"Wir können mit diesem Wochenende nicht zufrieden sein", sagte Teamchef Michel Nandan. "Aber es ist ein kleiner Trost, dass wir das bisher beste Ergebnis in Portugal erzielen konnten. Aber es war frustrierend, dass wir auf dem Weg dorthin so viele Probleme hatten. Wir können uns in der Performance des neuen Hyundai i20 WRC noch in einigen Bereichen auf derartigen Prüfungen verbessern. Außerdem müssen wir einige Abläufe vor dem nächsten Event prüfen und verbessern. Der Sonntag brachte ein reibungsloses Ende. Und die Fans bekamen an der Sprungkuppe in Fafe viel geboten. Das war der schöne Teil dieser Rallye. Dieses Wochenende hat erneut bewiesen, dass die WRC schnell, umkämpft und spannend ist – und wir müssen uns anstrengen, an der Spitze mitzufahren."

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