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Räikkönen down – Hirvonen top

Zwei verschiedene finnische Geschichten bestimmten das Ende der zweiten Etappe des neunten WM-Laufes in Finnland.

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Der Ferrari-Star Kimi Räikkönen lernte bei seinem ersten "Fremdgang" in die Rallye-WM kurz vor dem Tagesziel den harten Rallye-Alltag in seiner finnischen Heimat kennen. Auf der letzten Tagesentscheidung überschlug sich der Formel 1-Weltmeister von 2007 mit seinem privat eingesetzten Fiat Grande Punto. Nach ersten Informationen sollen der WM-Debütant und sein Beifahrer Kaj Lindström unverletzt sein. Unter den Augen seines Formel 1-Rivalen Sebastian Vettel hatte sich zuvor Räikkönen bei seiner Schotter-Premiere nach einem Positionskampf mit dem WM erfahrenen Schweden Patrik Flodin (Subaru Impreza) um zwei Plätze auf den 15. Rang verbessert, trotz einiger Getriebe- und Motorprobleme. In der stark besetzten Gruppe der seriennahen Fahrzeuge rangierte er auf dem dritten Platz. Ob Räikkönen zur Finaletappe wieder starten kann, ist vorerst noch offen.

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Sein Landsmann Mikko Hirvonen hingegen ist beim neunten Lauf zur Rallye-WM in Finnland auf Kurs zu seinem ersten Heimsieg, dem Ritterschlag für einen Finnen. Der am Freitag 29 Jahre alt gewordene Vize-Champion wird im Ford Focus mit einem Vorsprung von 32 Sekunden auf den französischen Titelverteidiger Sébastien Loeb (Citroën C4) in die letzten vier Finnland-Entscheidungen am Sonntag starten. "Ich bin den ganzen Tag voll am Limit gefahren. Ich denke, wir können nun die Rallye kontrollieren", meinte Hirvonen, der mit seinem nahen zehnten Laufsieg seine WM-Führung von einem auf drei Punkte zum fünffachen Weltmeister Loeb ausbauen kann.

Vorjahressieger Loeb kommt seit seinem Unfall in Griechenland nicht so recht in Schwung und wurde auf der zweiten Etappe zudem durch einen Reifenschaden eingebremst, der den direkten Kontakt zu Hirvonen abreissen liess. "Wir haben heute Mittag mit voller Geschwindigkeit eine Querrinne getroffen, uns dabei einen Reifenschaden eingefangen und einige Zeit verloren", begründete der 52-fache Rekordsieger seinen von 3,3 auf 32 Sekunden gestiegenen Rückstand. Hinter ihm entschied Hivonens Landsmann und Ford-Partner Jari-Matti Latvala den ganztägigen Kampf um Platz drei (Rückstand: 1:08,3 Minuten) um 10,5 Sekunden gegenüber dem Spanier Dani Sordo im zweiten Citroën.

Kurz vor dem Räikkönen-Unfall war an gleicher Stelle der bis dahin auf Platz sieben liegende Mads Östberg gestrauchelt. Er segelte mit seinem privaten Subaru Impreza von der Piste ins Gebüsch und ins Rallye-Aus.

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1. Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (FIN), Ford Focus WRC, 2:27:35,8 h.

2. Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC), Citroën C4 WRC, + 32,0 sec.

3. Jari-Matti Latvala/Miikka Antilla (FIN), Ford Focus WRC, + 1:08,3 min.

4. Dani Sordo/Marc Marti (E), Citroën C4 WRC, + 1:18,8

5. Matti Rantanen/Mikko Lukka (FIN), Ford Focus WRC, + 4:10,6

6. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F), Citroën C4 WRC, + 4:28,1

7. Jari Ketomaa/Mika Stenberg (FIN), Subaru Impreza WRC, + 4:59,1

8. Matthew Wilson/Scott Martin (GB), Ford Focus WRC, + 6:00,7

9. Conrad Rautenbach/Daniel Barritt (ZW/GB), Citroën C4 WRC, + 8:43,8

10. Khalid Al Qassimi/Michael Orr (UAE/GB), Ford Focus WRC, + 11:29,0

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Lesen Sie auch den ausführlichen Bericht in der Printausgabe Nr. 33 am Dienstag, 4. August, am Kiosk.

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