Rallye Vosges Grand Est: Sebastien Loeb gewinnt und peilt Porsche-Start an
Der neunmalige Rallye Weltmeister Sebastien Loeb und seine Beifahrerin Laurene Godey dominierten beim Gaststart in der Französischen Rallye Meisterschaft im Ford Fiesta WRC 2017souverän.
Nun peilt der Dacia Sandriders-Pilot, der die Rally Raid-Weltmeisterschaft aktuell anführt, auf Porsche eine weiteren Auftritt in der nationalen Meisterschaft an.
Auf den zwölf Asphalt-Wertungsprüfungen lieferten Loeb/Godey in den Vogesen bei ihrem regionalen Heimspiel eine souveräne Leistung ab. Das Duo gewann alle Zeiprüfungen, die über eine Distanz von insgesamt 199,62 Wertungskilometer führenten. Die Rallye wurde im Arrondissement Saint-Die-des-Vosges mit dem Rallyezentrum in der Sport- und Touristikstadt Gerardmer ausgefahren.
Bei der Traditonsrallye in seiner 41. Auflage lagen Loeb/Godey mit einer Gesamtzeit von 1:41.09,4 Stunden vorne. Die weiteren Podiumsplätze sicherten sich Yoann Bonato/ Benjamin Boulloud (Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale) mit 2:17,7 Minuten Rückstand sowie Hugo Margaillan/Matthieu Coppa (Hyundai i20 N Rally2) mit weiteren 6,6 Sekunden dahinter.
Zuletzt hatte der 52-jährige Loeb zusammen mit seiner Partnerin Laurene Godey bei den französischen Rallyes Mont-Blanc Morzine in 2024 und im vergangen Jahr die Rallye du Var mit einer Alpine Alpine A110 GT+ gewonnen. Der Ford Fiesta war vom Monster Motors-Team eingesetzt worden, den der Unternehmer Armando Pereira zur Verfügung gestellt hatte.
Der Start von Sebastien Loeb bei einem weitern Lauf der Französischen Meisterschaft ist fixiert - in einem Porsche 992 GT+. Der Elsässer nimmt bei der Golden Palace Rally teil, die vom 3. bis 5. Juli in Nordfrankreich mit dem Rallyezentrum Hautmont (Departement Nord, Region Hauts-de-France) ausgefahren wird.
Mit der Vogesen-Rallye wurde zugleich der zweite Lauf des ADAC Opel GSE Rally Cups ausgetragen. Es triumphierte der Waliser Ioan Lloyd. Timo Schulz hatte die Rallye bis zur der vorletzte Prüfung angeführt, musste dann nach einem Ausrutscher aufgeben. Der Franzose Tom Dufour fuhr auf Position zwei. Claire Schönborn komplettierte das Podium mit Rang drei.
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