Zarco: «Habe noch keine Ahnung, wie ich die dritte Kurve fahren soll!»
MotoGP-Routinier Johann Zarco glaubt, dass die Rennstrecke in Goiania seinem Fahrstil entgegenkommt. Es gibt noch einige Fragezeichen, aber der Honda-Pilot glaubt, dass ein Top-Ergebnis möglich ist.
Johann Zarco war in Thailand mit den Rängen 12 und 11 relativ unauffällig unterwegs. Der LCR-Honda-Pilot fuhr zwei solide Rennen, ohne dass er um die Spitzenplätze kämpfen konnte. Vor dem Großen Preis von Brasilien hat Zarco fünf Punkte auf seinem Konto. In Südamerika peilt der Franzose mit der RC213V ein besseres Ergebnis an.
«Ich freue mich, in Brasilien zu sein. Wenn du um die Welt reist und immer in den gleichen Ländern bist, dann ist es schön, einmal in einem anderen Land zu sein», meinte der Routinier vor dem Rennwochenende. «Ich freue mich darauf, auf die Strecke zu gehen. Es ist keine Stop-and-Go-Piste – diese sind nämlich nicht ideal für mich. Ich glaube, dass das Layout hier gut zu meinem Fahrstil passt. Somit kann ich ein gutes Ergebnis erzielen.»
Reifen: Zwei Kilometer auf der rechten Seite, einen auf der linken
Inwiefern unterscheidet sich der 3,84 km lange Kurs in Goiania von anderen Rennstrecken im MotoGP-Kalender? «Vielleicht die ersten drei Kurven, diese sind sehr schnell und es geht bergab. Ich habe noch keine Ahnung, wie ich die dritte Kurve fahren soll», grübelte Zarco. «Den Rest kann ich mir mit meiner Erfahrung gut vorstellen, wie ich es fahren muss. Es ist aber auch gut, dass wir hier einen Vorderreifen mit zwei unterschiedlichen Mischungen zur Verfügung haben – wir fahren nämlich zwei Kilometer auf der rechten Seite und nur einen auf der linken. Normalerweise ist es hier auch heiß.» Damit sprach der 35-Jährige das Layout des Autodromo Internacional Ayrton Senna mit den neun Rechts- und fünf Linkskurven an.
Die richtige Reifenwahl wird, wie so oft, entscheidend sein. Der Kurs in Goiania hat einen neuen Asphalt, der aber noch ein wenig schmutzig ist. Im Laufe des Wochenendes wird der Grip kontinuierlich zunehmen. «Manchmal ist es so, dass wenn der Grip zunimmt, du nicht automatisch auf einen anderen Reifen wechseln kannst. Das kann aber auch neue Möglichkeiten eröffnen. Vielleicht ist ein Podium möglich», ist Johann Zarco zuversichtlich.
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