Etappe 1: Matthias Walkner muss als Letzter starten

Von Kay Hettich
Dakar Moto
Matthias Walkner am Sonntag bei der Podiums-Zeremonie

Matthias Walkner am Sonntag bei der Podiums-Zeremonie

Am heutigen Montag beginnt mit der ersten Etappe der Rallye Dakar 2019 für die Protagonisten die Tortur. Vorjahressieger Matthias Walkner (Red Bull KTM) muss sich am längsten gedulden.

Die Rallye Dakar führt 2019 erstmals in ihrer Geschichte nur durch ein Land, Peru garantierte für den Ablauf der härtesten Rallye der Welt. Start und Ziel der 41. Ausgabe ist in der Hauptstadt Lima, die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt -6 Std. Wenn um 9:50 Uhr Ortszeit der erste Motorrad-Pilot auf die Piste geht, ist es hierzulande also 15:50 Uhr.

Die besondere Ehre, die Rallye zu eröffnen, hat in diesem Jahr der Israeli Gee Motzkin. Der 41-Jährige wurde aber in Russland geboren und lebt aktuell in den USA. Motzkin nimmt zum ersten Mal an einer Dakar teil und pilotiert eine Husqvarna. «Ich schätze, körperlich bin ich gut vorbereitet, eine Dakar ist aber ein Biest», befürchtet Motzkin. «Was man vorher alles geschafft hat, zählt hier nichts mehr. Mental wird es sicher sehr schwierig. Es wäre ein riesiger Erfolg, es überhaupt ins Ziel zu schaffen.»

Weil die erste Etappe in der Reihenfolge der Startnummer erfolgt, wird Vorjahressieger Matthias Walkner erst um 17:23 Uhr deutscher Zeit in die Mission Titelverteidigung starten. Der Red Bull KTM Star aus Österreich fühlt sich gut vorbereitet. «Bei den Rennen in Südamerika und Marokko war ich gut drauf, auch wenn es die Ergebnisse nicht bestätigen. Mein Ziel war, erst bei der Dakar in Höchstform zu sein. Die Mission ist klar: Ich will meinen Titel verteidigen!»

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