Dakar 2020 in Saudi-Arabien: Alle Etappen und Sieger

Von Kay Hettich
Saudi-Arabien hatte landschaftlich einiges zu bieten

Saudi-Arabien hatte landschaftlich einiges zu bieten

Das Debüt von Saudi-Arabien als Veranstaltungsort für die legendäre Rallye Dakar war sportlich durchaus gelungen. Das Terrain war der härtesten Rallye der Welt würdig.

Für viele Teilnehmer war der Wechsel nach Saudi-Arabien eine richtige Entscheidung. Es fühlte sich seltsam an, im weit von Dakar entfernten Südamerika die härteste Rallye der Welt auszutragen – von Saudi-Arabien könnte man zumindest über den Landweg nach Afrika kommen. Aber auch das Terrain empfanden die Dakar-Helden als ursprünglicher und passender.

Kritisiert wurde der Wechsel in den ölreichen Wüstenstaat wegen Missachtung der Menschenrechte und der Diskriminierung von Frauen.

Zwölf Etappen waren beim Dakar-Debüt von Saudi-Arabien von Veranstalter A.S.O, geplant. Für die Motorradpiloten waren es am Ende deren elf, weil die achte Etappe aus Respekt vor dem tödlich verunglückten Paulo Goncalves (Hero) abgesagt wurde.

Die meisten Etappensieger hat Honda (6) eingefahren. KTM räumte drei Tagessiege ab, Konzerntochter Husqvarna zwei.

Sieben Piloten teilten sich die Etappensiege: Jeweils zwei gewannen die Honda-Piloten Ricky Brabec und Jose Ignacio Cornejo, KTM-Star Toby Price sowie Husqvarna-Ass Pablo Quintanilla.

Alle Etappen, alle Sieger
Etappe Start – Ziel Sieger Motorrad
1 Jeddah - Al Wajh Toby Price KTM
2 Al Wajh - Neom Ross Branch KTM
3 Neom - Neom Ricky Brabec Honda
4 Neom - Al Ula Jose Ignacio Cornejo Honda
5 Al Ula - Ha'Il Toby Price KTM
6 Ha'Il - Riyadh Ricky Brabec Honda
7 Riyadh - Wadi Al-Dawasir Kevin Benavides Honda
8 abgesagt
9 Wadi Al-Dawasir - Harad Pablo Quintanilla Husqvarna
10 Harad - Shubaytah Joan Barreda Honda
11 Shubaytah - Harad Pablo Quintanilla Husqvarna
12 Harad - Qiddiyah Jose Ignacio Cornejo Honda

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