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Timo Glock über Baku-Rempler: «Muss man abhaken!»

Ex-GP-Pilot Timo Glock schliesst sich in der Diskussion um die Folgen von Sebastian Vettels Baku-Rempler der Meinung von Jenson Button an und sagt: «Die Entscheidung wurde im Rennen getroffen und Ende.»

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In Baku hat sich Sebastian Vettel mit seinem Auffahrunfall und dem anschliessenden Schubser an Lewis Hamilton viel Kritik und auch einigen Ärger eingehandelt. Nicht nur, dass der Ferrari-Star eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt bekam, die Regelhüter gaben ihm für den Ausraster auch drei Strafpunkte.

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Und damit nicht genug: Der Automobilweltverband FIA kündigte für morgen, Montag, eine weitere Untersuchung des Vorfalls an. In dieser soll geklärt werden, ob sich der Heppenheimer vor dem Sportgericht verantworten muss.

Dass Vettels Verhalten ein Nachspiel hat, versteht nicht jeder. Schon McLaren-Honda-Edelreservist Jenson Button erklärte angesichts des drohenden Verfahrens: "Er wurde dafür bestraft. Wir sollten das nun hinter uns lassen."

Dieser Meinung schliesst sich auch Timo Glock an. Vettels Landsmann erklärt auf Nachfrage von "Speedweek.com": "Die Stewards hatten die Chance, eine Strafe auszusprechen und haben sich für eine Zehn-Sekunden-Strafe entschieden."

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"Ich kann beim Fussball beim Anlauf zu einem Elfmeter auch nicht sagen: 'Ach, war doch keiner.' Oder zwei Elfmeter geben. Die Entscheidung wurde im Rennen getroffen und Ende. Dann muss man es abhaken", fügt der ehemalige GP-Pilot an.

Die Situation beschreibt Glock folgendermassen: "Lewis wollte einen grossen Abstand zum Safety Car generieren, Sebastian wollte dran bleiben, weil sein Restart zuvor auch nicht der beste war."

Und was sagt der DTM-Pilot zum anschliessenden Rempler? "Da sind die Emotionen mit ihm durchgegangen. Wer auffährt, der hat Schuld. Das darf ihm nicht passieren. Er ist jemand, der Emotionen zeigt und sagt, wenn er genervt ist, das haben wir ja schon mehrmals erlebt. Ich habe auch schon solche Situationen erlebt, wo ich gedacht habe: 'So Kollege, und jetzt bist du weg!'"

"Ich habe mich dann aber nochmal zurückhalten können", erzählt der 35-Jährige schnell weiter. "Denn was ich gelernt habe: So etwas bringt dich nicht weiter, das hindert dich eher. Deshalb war es nicht glücklich, was er da gemacht hat." Und er räumt ein: "Am Ende ist es unsportlich und kann bis zu einer Disqualifikation gehen. Da hat er mit den zehn Sekunden durchaus Glück gehabt."

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