Red Bull KTM Ajo: Sieg und Team-Titel im Visier

Von Nora Lantschner
Moto2

Miguel Oliveira und Brad Binder kommen mit guten Erinnerungen nach Valencia. Im letzten Rennen der Moto2-Saison wollen sie für Red Bull KTM Ajo den Team-WM-Titel holen.

Während die ersten drei Plätze in der Fahrerwertung ein Rennen vor Schluss fix sind, ist der Team-Titel in der Moto2-Klasse noch zu vergeben. Red Bull KTM Ajo geht mit 22 Punkten Vorsprung auf das Sky Racing Team VR46 von Weltmeister Francesco Bagnaia in das Saisonfinale.

KTM-Pilot Miguel Oliveira, der als Vizeweltmeister bereits feststeht, bestreitet in Valencia sein letztes Rennen in der Moto2-Klasse: «Das ist mein letztes Rennen mit der Red Bull KTM Ajo-Familie. Es waren drei unglaubliche Jahre. Einerseits bin ich traurig, eine Familie und ein Team zu verlassen, das mir so viele Siege und Podiums gegeben hat. Auf der anderen Seite freue ich mich auf die neue Klasse und die neue Herausforderung: Jeder träumt davon, in der MotoGP-Klasse zu fahren», versicherte der 23-Jährige, der 2019 für Tech3-KTM in der höchsten Klasse der Motorrad-WM starten wird.

«Ich hoffe, ich kann Valencia genießen und das Team mit einem Sieg verlassen. Die Strecke passt zu KTM und auch zu meinem Fahrstil. Wir machen uns am Sonntag auf die Jagd nach diesem letzten Sieg und dem Titel für das Team», ergänzte er. Im Vorjahr gewann der Portugiese auf dem Circuit Ricardo Tormo, wo er auch 2015 in der Moto3-Klasse ganz oben stand.

Seinem Teamkollegen Brad Binder dürfte Valencia ebenfalls liegen: «Ich kann es kaum abwarten, das letzte Rennen in Valencia zu starten. Es ist ein sehr wichtiger Grand Prix für Red Bull KTM Ajo, weil wir den Moto2-Team-Titel holen wollen. Wir werden unser Bestes geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren, damit wir es schaffen.»

«Meine Ergebnisse in Valencia in den letzten zwei Jahren hätten eigentlich gar nicht besser sein können. 2016 gewann ich in der Moto3-Kategorie und im Vorjahr stand ich auf dem Moto2-Podium als Dritter. Ich werde 110 Prozent für den Sieg geben», stellte der Moto3-Weltmeister von 2016 klar. Mit drei Saisonsiegen liegt der Südafrikaner in der WM-Wertung 2018 auf dem dritten Platz.

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