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Champion Tito Rabat: Durch harte Arbeit an die Spitze

Am Sonntag gewann Tito Rabat seinen ersten WM-Titel. Sein Weg zum Ruhm in der Moto2-WM war von harter Arbeit und stetiger Verbesserung seit seinem ersten Grand-Prix-Auftritt 2005 geprägt.

Moto2

Im Artikel erwähnt


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Esteve "Tito" Rabat gab sein WM-Debüt in Valencia am Ende der Saison 2005, nachdem er im selben Jahr in der spanischen 125-ccm-Klasse Vizemeister wurde. In der folgenden Saison machte er weitere Gastauftritte in Jerez und Barcelona, bevor er die Möglichkeit bekam, die halbe Saison 2006 permanent auf einer Honda zu fahren. Er startete in diesem Jahr bei zehn Grands Prix und sammelte seine ersten Punkte.

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2007 wurde er Vollzeit-125-ccm-WM-Fahrer bei Repsol Honda und stand mit einem dritten Platz in China zum ersten Mal auf dem Podium. Mit seiner großen, blonden, etwas plumpen Figur fuhr er an der Seite von Bradley Smith und sammelte weitere Erfahrungen in der Weltmeisterschaft. Zwei Rennen verpasste er aufgrund einer gebrochenen linken Hand.

2008 fuhr Rabat eine KTM und startete an der Seite eines 15-jährigen Marc Márquez. Rabat und Márquez waren seit Kindertagen gute Freunde, aber hätten sie je gedacht, in Zukunft beide Weltmeister zu sein?

Im Gegenteil: Rabats Saison 2008 wurde von einem schweren Unfall beim Grand Prix von Catalunya geprägt. Rabat schlug mit seinem Kopf auf, verlor das Bewusstsein und blieb einige Stunden im künstlichen Koma. Aber bald kehrte er auf die Rennstrecke zurück.

2009 wechselte er - noch immer in der 125-ccm-Klasse - ins Team Blusens Aprilia. Im Folgejahr machte Rabat einen Schritt nach vorne. Er stand zweimal auf dem Podium und beendete die Saison auf Platz 6 der Gesamtwertung.

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Damit wurde er in die mittlere Kategorie befördert. 2011 wurde er Blusens-STX-Moto2-Fahrer und beendete das Jahr auf Gesamtrang 10. Sein bestes Saisonergebnis war ein dritter Platz in Indianapolis. Dort kletterte er mit seinem Freund Márquez und einem weiteren Landsmann, Pol Espargaró, auf das Treppchen.

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Für 2012 kam Rabat ins angesehene Pons 40 HP Tuenti Team, fuhr eine Kalex und wurde am Ende des Jahres Siebter - obwohl er einmal mehr nur in einem Rennen auf dass Podium fuhr, dieses Mal in Japan. Währenddessen kämpfte sein Teamkollege Pol Espargaró mit Márquez um den Titel. Letzterer sicherte sich die Moto2-Krone, bevor er in die MotoGP-Klasse aufstieg.

In der letzten Saison war es Espargaró, der in der mittleren Kategorie triumphierte, bevor er selbst in die Königsklasse wechselte, während Rabat an seiner Seite auf der Pons-Kalex einen signifikanten Schritt nach vorne machte. Rabat stellte seine Fähigkeit mit drei Rennsiegen und sieben Podestplätzen auf dem Weg zum dritten WM-Platz hinter Espargaró und Scott Redding unter Beweis.

Noch vor dem Saisonende verkündete er seine Entscheidung, Redding im MarcVDS-Team zu ersetzen. Dieser Wechsel zahlte sich für Rabat aus. Er begann die Saison 2014 mit zwei Siegen in den ersten drei Rennen.

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Sein Hauptrivale in dieser Saison war sein Teamkollege Mika Kallio. Mit drei aufeinanderfolgenden Siegen in Brünn, Silverstone und Misano zog er ihm in der Gesamtwertung davon. In Malaysia machte er mit Platz 3 den Sack zu und ist vor dem Saisonfinale in Valencia bereits Weltmeister.

Rabat ist in dieser Saison der verdiente Champion mit zehn Pole-Positions und sieben Rennsiegen. 2015 will er seinen Titel im gleichen Team verteidigen. Sollte ihm das gelingen, wäre er der erste Moto2-Weltmeister, dem dies gelingt.

Biografie

Geburtstag: 25. Mai 1989

Geburtsort: Barcelona, Spanien

Erster Grand Prix: Valencia 2005, 125ccm

Erste Pole-Position: Jerez 2013, Moto2

Erstes Podium: China 2007, 125ccm

Erster Sieg: Jerez 2013, Moto2

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Rennen: 143

Siege: 10

Podestplätze: 25

Pole Positions: 12

Schnellste Rennrunden: 8

WM-Titel: Moto2 (2014)

WM-Karriere:

2005: 125ccm – Wildcard, Honda, 1 Rennen, 0 Punkte

2006: 125ccm – 23. Position, Honda, 11 Rennen, 11 Punkte

2007: 125ccm – 10., Honda, 15 Rennen, 74 Punkte

2008: 125ccm – 14., KTM, 16 Rennen, 49 Punkte

2009: 125ccm – 18., Aprilia, 16 Rennen, 37 Punkte

2010: 125ccm – 6., Aprilia, 17 Rennen, 147 Punkte

2011: Moto2 – 10., FTR, 17 Rennen, 79 Punkte

2012: Moto2 – 7., Kalex, 17 Rennen, 114 Punkte

2013: Moto2 – 3., Kalex, 16 Rennen, 215 Punkte

2014: Moto2 – Weltmeister, Kalex, nach 17 Rennen 326 Punkte

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