Joan Mir: Mit leerem Honda-Tank wieder auf Platz 6
Am zweiten Tag des großen Tests unterstreicht Honda-Werksfahrer Joan Mir den Aufwärtstrend der RC213V. Nach einem weiteren intensiven Arbeitstag tauchte der MotoGP-Pilot aus Mallorca erneut auf Position 6 auf.
Am Abend des ersten Tages in Sepang hatte Joan Mir das Fahrerlager in bester Laune verlassen. Mir geriet nahezu ins Schwärmen – denn endlich konnte der Weltmeister von 2020 das Fahren auf der Honda RC213V genießen. Was sich auch in den Rundenzeiten positiv niedergeschlagen hatte. Mit knapp 0,6 Sekunden Rückstand zur Spitze rangierte Mir auf Position 6.
Exakt dort beendete der Mallorquiner auch Tag 2. Anzumerken ist, dass am zweiten Tag das Tempo an der Spitze weiter forciert wurde. 1:57,791 min – damit war Joan Mir schneller als eine Honda je zuvor in Sepang.
Der Start in den Tag verlief dagegen nicht wie erhofft, verriet Mir: "Wir haben losgelegt mit einer Mischung aus dem Letztstand von 2024 und der neuen Motorkonfiguration. Doch ich kam, anders als erhofft, nicht so gut klar. Doch wir haben es im Laufe des Tages geschafft, das Paket in Einklang zu bringen – mit viel Arbeit an der Elektronik."
Joan Mir ergänzt: "Ich glaube an den neuen Motor, er ist in meinen Augen erste Wahl. Am Ende war er dann so eingestellt, dass ich sehr schnell fahren konnte. In meiner schnellsten Runde ist mir dann beim Beschleunigen auf die Zielgerade noch der Sprit ausgegangen. "Das hat mich rund drei Zehntel gekostet."
Nach Tag 1 hatte ich mir auch noch Power auf den Geraden gewünscht. Dem Wunsch wurde entsprochen – aber nur minimal. Mir lachend: "Ich habe mir mehr Topspeed für heute erhofft und am Ende war es 1 km/h. Noch mal 5 km/h extra wären wichtig."
Weiterhin unglücklich bleibt der Honda-Werksfahrer mit der Darbietung der RC213V über viele Runden bei großer Hitze: "Wir hängen aber immer noch hinter der Konkurrenz zurück, wenn es darum geht, mit gebrauchten Reifen gegen die Hitze zu kämpfen. Wir dürfen das nicht von unserer Liste nehmen."
Als erneut bester Honda-Fahrer hatte Joan Mir nun einige Stunden Zeit, sich für den heißen Schlusstag von Sepang herunterzukühlen. Um 10 Uhr Ortszeit geht es für weitere acht Stunden an die Arbeit.
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