Nynke de Jong fährt wieder

Von Rudi Hagen
Sandbahn
Fährt keine kurzen Bahnen mehr: Nynke de Jong

Fährt keine kurzen Bahnen mehr: Nynke de Jong

Nynke de Jong ist wieder da. Die 25-jährige Holländerin aus Buitenpost drehte nach siebenmonatiger Verletzungspause ihre ersten Trainingsrunden.

Auf der Langbahn in Herxheim und auf der Speedwaybahn im friesischen Moorwinkelsdamm machte sich de Jong für die Saison fit. «Im Winter ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. Jetzt bin ich froh, wieder auf dem Motorrad zu sitzen!»

Im September vergangenen Jahres war de Jong beim DM-Finale in Pfarrkirchen schwer gestürzt und hatte sich neben diversen anderen Verletzungen einen Bruch des achten Brustwirbels zugezogen. «Jetzt habe ich vor allem noch Schmerzen in der Muskulatur im oberen und mittleren Rückenbereich. Aber ich will es noch einmal wissen. Ich habe noch Ziele!» So würde sie gerne ihren dritten Platz vom Vorjahr im Tagesfinale der tschechischen Meisterschaft in Marienbad verbessern (17. Mai) und an Rennen in Norwegen und Finnland teilnehmen. «Und an meinem 26. Geburtstag will ich beim Vatertagsrennen in Herxheim eine gute Figur machen!»

Ausserhalb der Rennbahn macht sie das auf jeden Fall. Die hübsche Blondine weiss aber, dass sie auf der Bahn Leistung zeigen muss. «Ich muss sehen, dass ich mich nicht verkaufe», sagt die mittlerweile in Bad Zwischenahn wohnende junge Frau. «Sehr viele Veranstalter wollten mich früher als Schmuckstück bei ihren Rennen sehen und haben gute Startverträge geboten. Als ich die Konkurrenz dann gesehen habe, kam ich schon manchmal ins Grübeln. Da bin ich jetzt vorsichtiger.»

Kurze Bahnen wird die DMSB-Pokalsiegerin von 2002 in dieser Saison auf keinen Fall fahren. «Auch nicht bei mir vor der Haustür in Bad Zwischenahn. Da hat man einfach keine Zeit, sich mal etwas auf den Geraden auszuruhen, wie auf der Langbahn. Das schaffe ich noch nicht.»
Beruflich hat Nynke de Jong auch umgesattelt. Im kommenden Monat schliesst sie eine Ausbildung zur Sport- und Wellness-Masseurin in Frankfurt ab.

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