Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Die Superbike-WM 2014 wird die bunteste seit Jahren. Vorbehaltlich, dass Bimota ab dem ersten Europarennen im MotorLand Aragón mitfahren darf, sehen wir neun Hersteller und 27 fixe Fahrer. 15 auf hochgezüchteten Superbikes, zwölf auf seriennahen Evo-Maschinen. Mit Bimota, EBR und MV Agusta sind drei neue Marken dabei, alle mit Werksunterstützung.
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ApriliaTeam: Aprilia Racing Motorrad: Aprilia RSV4 Konfiguration: Superbike Fahrer: Marco Melandri (I), Sylvain Guintoli (F) Abgänge: Eugene Laverty zu Crescent Suzuki Zugänge: Melandri von BMW Italia
Der WM-Dritte Sylvain Guintoli verpasste wegen zwei Schulteroperationen fast die gesamte Saisonvorbereitung. Marco Melandri kommt aus dem zugesperrten BMW-Werksteam und ersetzt Vizeweltmeister Eugene Laverty. Melandri gilt neben Tom Sykes als Favorit für den WM-Titel.
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Team: Red Devils Roma Motorrad: Aprilia RSV4 Konfiguration: Superbike Fahrer: Toni Elias (E) Abgänge: Keine Zugänge: Keine
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Red Devils Roma und Toni Elias sind auch 2014 ein Team. Nachdem der letztjährige Hauptsponsor "General Invest" nicht bezahlte, geriet das Team in einen Abwärtsstrudel, aus dem es nur dank harter Arbeit und den guten Sponsoren-Kontakten von Elias wieder herauskam. Der ehemalige Moto2-Weltmeister pilotiert das beste Kundenmotorrad im Feld, er will regelmäßig aufs Podest fahren.
BimotaTeam: Alstare Motorrad: Bimota BB3 Konfiguration: Evo Fahrer: Ayrton Badovini (I), Christian Iddon (GB) Abgänge: Keine Zugänge: Iddon von ParkinGO MV Agusta
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Das belgische Alstare-Team hat einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der italienischen Kultmarke Bimota abgeschlossen. Fahrer sind verpflichtet, Sponsorenverträge unterzeichnet. Was noch fehlt, ist die Homologation der Bimota BB3. Alstare hat bei WM-Vermarkter Dorna und dem Motorrad-Weltverband FIM eine Ausnahmegenehmigung beantragt, da die vorgeschriebenen Homologationsstückzahlen für Bimota utopisch sind. BMWTeam: BMW Motorrad Italia Motorrad: BMW S1000RR Konfiguration: Evo Fahrer: Sylvain Barrier (F) Abgänge: Keine Zugänge: Keine Das Ein-Mann-Evo-Team um Superstock-1000-Champion Sylvain Barrier ist alles, was vom einst strahlenden BMW-Werksteam übrig ist. Der Franzose zeigte bei Tests erstaunliche Leistungen mit seiner S1000RR, lag in Portimão nur 1,5 sec hinter der Spitze. Auf der Berg-und-Tal-Bahn können die Superbikes ihre Vorteile allerdings auch kaum ausspielen.
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Team: BMW Toth Motorrad: BMW S1000RR Konfiguration: Superbike und Evo Fahrer: Imre Toth (H), Peter Sebestyen (H) Abgänge: Alex Schacht zu EAB Ducati Zugänge: Peter Sebestyen Das ungarische Team BMW Toth kommt aus der Supersport-WM und wird eine S1000RR nach Superbike- und eine nach Evo-Reglement einsetzen. DucatiTeam: Ducati Superbike Motorrad: Ducati 1199 Panigale R Konfiguration: Superbike Fahrer: Davide Giugliano (I), Chaz Davies (GB) Abgänge: Carlos Checa hat die Karriere beendet, Ayrton Badovini zu Alstare Zugänge: Giugliano von Althea Ducati und Davies von BMW Italia
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Ducati hat nach der schlechtesten Saison in der Geschichte der Superbike-WM alles umgeworfen. Beide Fahrer wurde ausgewechselt, statt Alstare kümmert sich nun Feel Racing um die Logistik. Während der winterlichen Testfahrten zeichnete sich eine Leistungssteigerung ab, für ganz vorne wird die 1199 Panigale aber auch 2014 nicht gut genug sein. Team: Althea Racing Motorrad: Ducati 1199 Panigale R Konfiguration: Evo Fahrer: Niccolò Canepa (I) Abgänge: Davide Giugliano zu Ducati Superbike Zugänge: Canepa von Barni Ducati 2011 wurde Althea Ducati mit Carlos Checa Weltmeister, drei Jahre später kümmert sich die Truppe des Industriellen Genesio Bevilacqua um die Entwicklung des Evo-Programms von Ducati. In Noccolò Canepa haben sie einen sehr schnellen, aber auch sturzgefährdeten Piloten. Erik Buell Racing (EBR)
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Team: Hero EBR Motorrad: EBR 1190RX Konfiguration: Superbike Fahrer: Geoff May (USA), Aaron Yates (USA) Abgänge: Keine Zugänge: Keine Neben MV Agusta und Bimota (vorbehaltlich der Homologation der BB3) ist EBR der dritte neue Hersteller in der Superbike-WM 2014. EBR steht für Erik Buell Racing, ideell die Nachfolgemarke von Buell, die erst von Harley-Davidson gekauft und dann beerdigt wurde. Bis heute hat das Team nicht einmal das Roll-out hinter sich gebracht, der erste Test findet auf Phillip Island statt. Erste Gehversuche machte EBR in der US-Superbike-Meisterschaft. HondaTeam: Pata Honda World Superbike Motorrad: Honda CBR1000RR Konfiguration: Superbike Fahrer: Leon Haslam (GB), Jonathan Rea (GB) Abgänge: Keine Zugänge: Keine
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Wenn die Saison in Australien startet, hat Pata Honda das umfangreichste Testprogramm in der Geschichte des Teams hinter sich, inklusive der Verpflichtung eines Testfahrers. Jonathan Rea und Leon Haslam bekamen eine neue Elektronik, die das Team in Zusammenarbeit mit Cosworth entwickelt hat. Damit soll der Anschluss an die Spitze wieder hergestellt werden. KawasakiTeam: Kawasaki Racing Motorrad: Kawasaki ZX-10R Konfiguration: Superbike und Evo Fahrer: Tom Sykes (GB), Loris Baz (F), David Salom (E) Abgänge: Keine Zugänge: Salom von Kawasaki Intermoto Titelverteidiger Tom Sykes gilt neben Marco Melandri als WM-Favorit, Teamkollege Loris Baz zeigt weiterhin eine vielversprechende Lernkurve. Kawasaki hat neben Aprilia das ausgereifteste und schnellste Motorrad, Sykes wird schwer zu schlagen sein. Während Sykes und Baz ein Werks-Superbike einsetzen, fährt Salom eine Evo-Maschine. Der ehemalige Supersport-Vizeweltmeister gilt als einer der schnellsten Evo-Piloten.
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Team: Iron Brain Kawasaki Superbike Motorrad: Kawasaki ZX-10R Konfiguration: Evo Fahrer: Sheridan Morais (ZA), Michel Fabrizio (I) Abgänge: Vittorio Iannuzzo noch ohne Job Zugänge: Morais von Goeleven Kawasaki, Fabrizio von Pata Honda Grillini ist eines von mehreren Evo-Teams, das auf die schnelle Kawasaki ZX-10R setzt. Mit Sheridan Morais und Michel Fabrizio haben die Italiener ein engagiertes Fahrer-Duo, zu mehr als Achtungserfolgen wird das aber auch mit neuem Hauptsponsor Iron Brain (Energy-Drink) nicht reichen. Team: Pedercini Motorrad: Kawasaki ZX-10R Konfiguration: Evo Fahrer: Alessandro Andreozzi (I), Luca Scassa (I) Abgänge: Federico Sandi und Alexander Lundh Zugänge: Scassa von Intermoto Kawasaki Pedercini Kawasaki zählt zu den altehrwürdigen Teams im Superbike-Fahrerlager. Nie vorne, aber immer dabei. Dem schnellen Italiener Luca Scassa sind auf der Evo-Kawasaki regelmäßig Punkte zuzutrauen.
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Team: MRS Kawasaki Motorrad: Kawasaki ZX-10R Konfiguration: Evo Fahrer: Jérémy Guarnoni (F) Abgänge: Keine Zugänge: Keine Das französische Team kommt aus dem Superstock-1000-Cup, ebenso wie Fahrer Jérémy Guarnoni. Bei den letzten Testfahrten in Portimão verloren sie 1,5 sec auf das beste Evo-Bike, 3 sec auf die Spitze. MRS Kawasaki hat eine beschwerliche Saison vor sich. Team: Mahi Racing India Motorrad: Kawasaki ZX-10R Konfiguration: Evo Fahrer: Fabien Foret (F) Abgänge: Keine Zugänge: Keine Der erste Test in Portimão geriet zum Desaster. Fabien Foret musste mit einem Serienmotorrad fahren, das einzige rennfertige daran waren die Slick-Reifen.
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MV Agusta
Team: MV Agusta RC-Yakhnich Motorsport Motorrad: MV Agusta F4RR Konfiguration: Superbike Fahrer: Claudio Corti (I) Abgänge: Keine Zugänge: Corti von NGM Mobile Forward Racing Claudio Corti bezeichnet MV Agusta als echtes Werksteam. "Bei MV wird alles dafür getan, um an alte Glanzzeiten anzuschließen", sagte der Italiener. Zu Saisonstart wird die bildschöne F4RR trotzdem mindestens eine Sekunde hinterher hinken. Suzuki
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Team: Voltcom Crescent Suzuki Motorrad: Suzuki GSX-R1000 Konfiguration: Superbike Fahrer: Eugene Laverty (IRL), Alex Lowes (GB) Abgänge: Leon Camier zu IodaRacing Aprilia, Jules Cluzel zu MV Agusta RC-Yakhnich Motorsport Zugänge: Laverty von Aprilia Factory und Lowes von Samsung Honda Mit Vizeweltmeister Eugene Laverty und dem Britischen Meister Alex Lowes hat Crescent Suzuki eines der besten Fahrerduos im Feld. Während der Testfahrten überzeugten beide Piloten mit hohem Speed. Lediglich die Elektronik der GSX-R1000 zickt ab und zu. Experten trauen Crescent zu, für die beste Suzuki-Saison seit 2010 zu sorgen: Damals wurde Leon Haslam hinter Max Biaggi Vizeweltmeister.
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