Rallye Deutschland: Ollmuth neues Zuschauer-Highlight

Von Toni Hoffmann
WRC
Eine Wertungsprüfung bei Trier

Eine Wertungsprüfung bei Trier

Rasante Runden beim neunten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft: Neuer Rundkurs nahe Trier bietet ideale Bedingungen für Rallye-Fans.

Trägt eine Wertungsprüfung (WP) die Bezeichnung «Super Special Stage», ist für Fans der ADAC Rallye Deutschland die Sache klar: Hier muss man hin, denn hier ist mit maximaler Action-Dichte zu rechnen! Vor allem, wenn diese besondere Zuschauerprüfung zum ersten Mal auf dem Programm des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft steht. Die Rede ist von der neuen Wertungsprüfung Ollmuth, die am frühen Freitagabend (19. August 2016) von Weltmeister Sébastien Ogier und den anderen WRC-Stars in Angriff genommen wird. Der bestens einsehbare Rundkurs in der Nähe von Trier ist eines der vielen neuen Highlights, die Rallye-Leiter Alfred Rommelfanger und sein Organisationsteam in den diesjährigen Streckenplan integriert haben.

Die Wertungsprüfung Ollmuth setzt einen spektakulären Schlusspunkt hinter das Freitags-Programm der Rallye-Teilnehmer, die zuvor jeweils zweimal die Weinberg-Etappen Mittelmosel und Moselland absolviert haben. Nach dem Re-Grouping, bei dem die richtige Startreihenfolge wiederhergestellt wird, sammeln sich die WRC-Boliden wenige Kilometer südlich von Trier bei der Ortsgemeinde Franzenheim. Von hier aus starten sie ab 18:12 Uhr in südlicher Richtung auf einen Rundkurs, der es in sich hat: Im höchsten Rallye-Tempo geht es über enge Landstraßen, verwinkelte Passagen und knifflige Kuppen. Jeder Teilnehmer muss den Rundkurs zweimal komplett durchfahren. Den Anfang macht der WM-Führende. Danach werden seine Verfolger losgeschickt. Zur Mitte der dritten Runde biegen die Crews in Richtung Ollmuth ab und erreichen das Ziel nach insgesamt 8,21 anspruchsvollen Kilometern.

Für das Rallye-Publikum bietet die neue Wertungsprüfung in jeder Hinsicht beste Bedingungen. Angefangen bei der hervorragenden Erreichbarkeit: Von Trier aus ist man über die Bundesstraße 268 in Richtung Zerf in kürzester Zeit am Ort des Geschehens. Hinzu kommt der relativ späte Startzeitpunkt, der es auch Kurzentschlossenen ermöglicht, der ADAC Rallye Deutschland einen schnellen "Feierabend-Besuch" abzustatten. Für stimmungsvolle Arena-Atmosphäre sorgen schließlich die weitläufigen Naturtribünen entlang des Rundkurses. Von hier aus genießen die Zuschauer beste Übersicht, können ihre Favoriten anfeuern und haben die Fahrzeuge nahezu über die komplette Distanz im Blick.

Die neue Wertungsprüfung Ollmuth bereichert das Freitags-Programm der ADAC Rallye Deutschland um ein ebenso zuschauerfreundliches wie spektakuläres Rundkurs-Format, wie es der deutsche Weltmeisterschaftslauf in ähnlicher Form auch am Samstag zu bieten hat: Auf der legendären Panzerplatte sorgen die im Rund gefahrenen Sprintprüfungen seit 2014 für Begeisterung beim Publikum. In diesem Jahr stehen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder insgesamt drei Sprintprüfungen auf dem Programm.

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