Formel 1: «Darauf kann man nicht stolz sein»

Le Mans virtuell: Fahrer im Ferrari-Museum Maranello

Von Mathias Brunner
​Am 9. Juni beginnt das Training zu den virtuellen 24 Stunden von Le Mans. Ferrari bietet Besuchern des Werksmuseums von Maranello einen besonderen Leckerbissen – die Fans können den Fahrern zuschauen!

Die ersten virtuellen 24 Stunden von Le Mans stehen vor der Tür, die Teilnehmerliste darf sich sehen lassen. Der Langstrecken-Klassiker im französischen Départment Sarthe musste aufgrund der Coronakrise auf 19./20. September verschoben werden. Auf dem 13,626 Kilometer langen «Circuit de Sarthe» wird diese Tage aber trotzdem Gas geben – und zwar bei der virtuellen Ausgabe der 24h von Le Mans, die auf der Simulations-Plattform rFactor2 ausgetragen wird.

Ferrari bietet den Rennfans einen besonderen Service: Ab Mittwoch, 10. Juni, finden Besucher des Werksmuseums von Maranello eine Abteilung, in welcher sie Training und Rennen mitverfolgen können – indem sie den Ferrari-Piloten über die Schulter gucken! Diese Abteilung flankiert die Sonderausstellung «Ferrari bei den 24 Stunden von Le Mans», welche 70 Jahre Ferrari-Siege auf der französischen Rennstrecke ehrt.

Ferrari tritt werksseitig mit drei Ferrari 488 GTE an. Nummer 51 wird gesteuert von Nicklas Nielsen (DK), David Perel (ZA), Kaspar Stolze (DK) und Matteo Caruso (I); Nummer 52 von den GP-Piloten Charles Leclerc (MC) und Antonio Giovinazzi (I), dazu von Enzo Bonito (I) und David Tonizza (I); Nummer 71 von Miguel Molina (E), Federico Leo (I), Amos Laurito (I) und Jordy Zwiers (NL). Die Simulatoren der Fahrzeuge 51 und 71 stehen im Museum; Leclerc, Giovinazzi & Co. fahren hingegen von zuhause aus.

Ebenfalls anwesend im Museum sind GT-Techniker und –Ingenieure, um den Piloten punkto Abstimmung und Rennstrategie zur Hand zu gehen. Ferrari bringt auf diese Weise Le Mans nach Maranello, das Museum ist seit 18. Mai unter Einhaltung aller Sicherheitsmassnahmen in Sachen Corona wieder offen. So herrscht Maskentragepflicht, und die Anzahl von Besuchern wird begrenzt, um Abstand zu schaffen. Eintrittskarten werden zuvor online gekauft.

Das erste freie Training beginnt schon am Dienstag, 9. Juni ab 10.00 Uhr und dauert bis 22.00 Uhr, die gleichen 12-Stunden-Sitzungen finden am 10. und 11. Juni statt. Am 12. Juni wird das freie Training auf sieben Stunden verringert, die Quali beginnt um 18.10 Uhr. Der Rennstart zu den virtuellen 24 Stunden von Le Mans folgt am Samstag, 13. Juni, um 15.00 Uhr. Alle weiteren Infos zur Veranstaltung finden Sie auf der Webpage des Veranstalters.

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Imola 1994: Ayrton Senna tot, Augenzeuge berichtet

Von Mathias Brunner
​Keiner kann dieses Wochenende vergessen, egal ob er 1994 vor dem Fernseher saß oder in Imola war: Roland Ratzenberger und Ayrton Senna aus dem Leben gerissen, innerhalb eines Tages.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Do.. 09.05., 19:15, ServusTV
    Servus Sport aktuell
  • Do.. 09.05., 20:55, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • Do.. 09.05., 21:45, Hamburg 1
    car port
  • Do.. 09.05., 21:50, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • Do.. 09.05., 22:45, Motorvision TV
    Rolex Monterey Motorsports Reunion
  • Do.. 09.05., 23:15, ORF Sport+
    Motorsport: Rechberg Rallye
  • Do.. 09.05., 23:35, Motorvision TV
    Motorheads
  • Do.. 09.05., 23:45, Hamburg 1
    car port
  • Fr.. 10.05., 00:05, Motorvision TV
    Australian Drag Racing Championship
  • Fr.. 10.05., 01:45, Motorvision TV
    On Tour
» zum TV-Programm
11