Formel 1

Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): «Eine Enttäuschung»

Von - 07.10.2019 17:59

​Die vergangenen Rennen haben gezeigt: Wenn Kimi Räikkönen nicht in die Top-Ten fahren kann, dann holt Antonio Giovinazzi zu wenig Punkte, um im Mittelfeld zu bestehen. Es muss etwas passieren.

Kimi Räikkönen fuhr in den ersten vier Rennen der Saison 2019 in die Top-Ten: Achter in Australien, Siebter in Bahrain, Neunter in China, Zehnter in Aserbaidschan. Nach einem Zwischentief (keine Punkte in Spanien, Monaco und Kanada) holte der Weltmeister von 2007 in den darauffolgenden fünf Rennen nochmals vier Mal Punkte, zuletzt mit Rang 7 in Ungarn. Aber nach der Sommerpause ist der Räikkönen-Express zum Stehen gekommen: null Punkte.

Nach der Sommerpause hat sich gezeigt: Wenn – aus welchen Gründen auch immer – Kimi Räikkönen nicht punktet, dann ist Antonio Giovinazzi zu schwach, um Alfa Romeo-Sauber im vorderen Teil des Mittelfelds zu halten. Der Italiener wurde in Monza Neunter und in Singapur Zehnter, damit konnte er aber nicht verhindern, dass Alfa Romeo-Sauber nur noch WM-Achter ist. Das Team steht bei 35 Punkten, vor sich Racing Point (52) und Toro Rosso (55), hinter sich Haas (28). Es wird ein hartes Stück Arbeit, bei den ausstehenden Rennen zwanzig Punkte auf Toro Rosso gutzumachen, um den anvisierten sechsten WM-Rang sicherzustellen.

Kimi Räikkönen: «Der Frühstart in Singapur geht auf meine Kappe. Aber unsere schwache Form ist ein anderes Thema. Die vier letzten Rennen waren ein Albtraum. Wir müssen endlich verstehen, was da schiefläuft. Und dann müssen wir das anpacken. Von den Rennen in Belgien, Italien, Singapur und Russland waren wir lediglich in Spa-Francorchamps einigermassen schnell. Das reicht im Mittelfeld nicht.»

Alfa Romeo-Teamchef Fred Vasseur: «Wir müssen reagieren. Wir haben in den letzten zwei von drei Rennen einen Wagen in die Punkte gebracht, also muss das ein realistisches Ziel sein. Aber wir wissen, dass wir aus den vergangenen WM-Läufen erheblich mehr hätten machen müssen. Das Pistenlayout von Suzuka ist komplett anders als jenes von Singapur oder Sotschi, daher wollen wir mal hoffen, dass es etwas besser zu unserem Wagen passt. Die Leistungsdichte im Mittelfeld ist enorm hoch, geringe Schritte nach vorn machen da den Unterschied aus zwischen Rang 7 oder Platz 12.»

Nochmals Kimi Räikkönen: «Die letzten vier Rennen waren eine Enttäuschung. Wir müssen wieder die Form aus dem ersten Saisonviertel erreichen. Der Abstand zu unseren direkten Gegnern ist nicht gross, und ich glaube, auf einer Bahn wie Suzuka können wir mehr herausholen als bei den vergangenen Rennen.»

Kimi Räikkönen beim Japan-GP
2001 mit Sauber: Ausfall
2002 mit McLaren-Mercedes: 3.
2003 mit McLaren-Mercedes: 2.
2004 mit McLaren-Mercedes: 6.
2005 mit McLaren-Mercedes: 1.
2006 mit McLaren-Mercedes: 5.
2007 mit Ferrari: 3.
2008 mit Ferrari: 3.
2009 mit Ferrari: 4.
2012 mit Lotus: 6.
2013 mit Lotus: 5.
2014 mit Ferrari: 12.
2015 mit Ferrari: 4.
2016 mit Ferrari: 5.
2017 mit Ferrari: 5.
2018 mit Ferrari: 5.

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