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Williams: Felipe Massa trotz neuer Nase hinter Bottas

Von Mathias Brunner
Felipe Massa

Felipe Massa

​So hatte sich das GP-Veteran Felipe Massa nicht vorgestellt: Trotz der neuen Williams-Knubbelnase samt Frontflügel muss er sich hinter seinem Stallgefährten Valtteri Bottas anstellen.

Der Finne Valtteri Bottas ging mit Wut im Bauch ins Abschlusstraining: Es ist nie schön, wenn man mit einem technischen Manko zum Einsatz kommt. Von der neuen Williams-Fahrzeugnase samt Frontflügel gab es nun mal nur ein Exemplar, und gemäss üblicher Vorgehensweise bei Williams erhielt das jener Fahrer, der in der Weltmeisterschaft besser platziert ist. Das ist Felipe Massa.

Und dann aber das: Bottas im ersten Quali-Segment vor dem Brasilianer (Fünftschnellster, Massa auf Platz 12), Bottas im zweiten Quali-Teil flotter (erneut Fünftschnellster, Massa auf Rang 7), Bottas auch in Q3 vorne, dieses Mal als Sechster und nur noch um einen Hauch – 1:31,153 min gegen 1:31,155 von Massa!

Felipe erklärt: «Das war ein schwieriger Tag. Die neue Nase kam samt Flügel erst heute Morgen hier im Fahrerlager an. Zu Beginn war der Wagen unfahrbar, viel zu viel Abtrieb an der Vorderachse.»

«Wir mussten dann den Wagen neu ausbalancieren, und es gab durchaus eine Diskussion, ob wir nicht sogar zur alten Konfiguration zurückkehren sollten. Aber dann haben wir es geschafft, die Balance Schritt um Schritt zu verbessern. Es ist okay, aber noch immer weit davon entfernt, optimal zu sein.»

«Wir müssen uns nun die ganzen Daten anschauen. Valtteri ist eine sehr gute Runde gefahren. Wir sind aber davon überzeugt, dass die neue Nase ein stattlicher Fortschritt ist. Allerdings wollen wir das noch weiter ergründen.»

Die Quali-Zeit von Massa ist letztlich aber ein guter Indikator: Obschon die Balance nicht optimal war, obschon Bottas gleichzeitig eine fast perfekte Runde fuhr, war Massa fast so schnell wie der Finne.

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