Indy Car

Nach Horrorcrash: Wirbelsäulen-OP bei Robert Wickens

Von - 21.08.2018 11:36

Robert Wickens ist nach seinem Horrorcrash beim IndyCar-Rennen auf dem Pocono Raceway an der Wirbelsäule operiert worden. Der Kanadier hatte sich bei dem Unfall schwer verletzt.

Die OP erfolgte am Montagabend nach einer eingehenden MRT-Untersuchung. Neben den Verletzungen an der Wirbelsäule waren bei dem früheren DTM-Fahrer auch Verletzungen an den unteren Extremitäten und am rechten Arm festgestellt worden. Außerdem zog er sich eine Lungenquetschung zu. «Weitere Updates werden folgen», teilte sein Team Schmidt-Peterson mit.

Die Anteilnahme aus dem DTM-Lager ist sehr hoch, viele Fahrer wünschten dem Ex-Kollegen via Twitter eine baldige Genesung, die Serie selbst auch. Wickens‘ Verlobte Karli Woods twitterte: «Ich bin kein religiöser Mensch, aber wir brauchen alle Gebete und positiven Gedanken. Betet für meine große Liebe und für eine komplette und schnelle Genesung. Er ist mein Ein und Alles.»

Was war passiert? Ryan Hunter-Reay und Wickens waren in Turn 2 kollidiert. Die Räder der beiden Autos hatten sich verhakt, wobei der Bolide von Wickens dabei abhob und in den Fangzaun schoss. Dabei lösten sich Räder und Flügel. Nach dem Aufprall in den Fangzaun drehte sich das Monocoque in der Luft mehrfach unkontrolliert um die eigene Achse.

Durch Onboard-Aufnahmen ist zudem zu erkennen, wie knapp Wickens über Hunter-Reay flog, der sich nach dem Crash rückwärts in die Mauer drehte.

Er kam glimpflich davon, konnte das Medical-Center nach dem obligatorischen Check wieder verlassen. Auch die in den Crash involvierten James Hinchcliffe, Takuma Sato und Pietro Fittipaldi kamen mit dem Schrecken davon.

Wickens war vor der laufenden Saison aufgrund des angekündigten Mercedes-Ausstiegs trotz eines gültigen Vertrags von der DTM in die IndyCar-Serie gewechselt. Dort hatte er mit einigen guten Resultaten als Rookie für Aufsehen gesorgt. Mit 391 Punkten belegt er Gesamtplatz sechs.

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