MotoGP: Dann bleibt Marco Bezzecchi zuhause

Le Mans, Warm-Up: Kein Regen!

Von Jörg Reichert
Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo

Zur Freude aller Beteiligten wurde das Warm-Up aller drei Klassen bei trockenen Bedingungen durchgeführt. Simon (125), Simoncelli (250) und Lorenzo (MotoGP) waren die Schnellsten.

MotoGP:  Lorenzos Revanche

Weil ihm sein Intimfeind Dani Pedrosa in letzter Sekunde die Pole-Position vor der Nase wegschnappte (nur um 0,005 sec.), hatte Jorge Lorenzo nach dem gestrigen Qualifying nicht die beste Laune. Im Warm-Up revanchierte sich der Spanier und stellte seine Yamaha-M1 auf Position 1 ab. Casey Stoner fuhr die wenigsten Runden, erreichte mit 192/1000 sec. Rückstand aber dennoch die zweitschnellste Zeit. Valentino Rossi verbesserte sich im Vergleich zum Qualifying (Platz 4) auf die dritte Position. Repsol-Honda-Star Dani Pedrosa wurde Vierter.

Wenig Veränderungen gab es auch auf den weiteren Positionen. Marco Melandri brachte mit der Hayate-Kawasaki eine Zeit im soliden Mittelfeld zustande. Nach Schwierigkeiten in den Trainingssessions verbesserte sich Marlboro-Ducati-Pilot Nicky Hayden auf Rang 10. Schlusslicht ist erneut Niccolo Canepa mit der Pramac-Ducati.

250ccm: Lüthi wieder stark

Nachdem Marco Simoncelli im Qualifying nur der zweite Startplatz blieb, fuhr der Gilera-Pilot im morgendlichen Warm-Up die schnellste Zeit. Als Zweiter bekräftigt WM-Leader Hiroshi Aoyama mit seiner Scot-Honda seine Ambitionen auf ein weiteres Top-Ergebnis. Auch Rang 3 für den Zürcher Tom Lüthi kann sich sehen lassen. 125er-Weltmeister Mike di Meglio sprang für das Aspar-Team in Bresche und kam auf Position 4. Sein Teamkollege und Pole-Setter Alvaro Bautista liess es ruhig angehen und reihte sich mit seiner Werks-Aprilia als Neunter ein.

125ccm: Simon souverän

Obwohl es nur ein Warm-Up war, bewies Julian Simon in der 125ccm-Klasse eindrucksvoll seine Extraklasse. Der Spanier vom Aspar-Team fuhr über 0,8 sec. schneller als WM-Leader Andrea Iannonne, der sich als Zweiter einreihte. Pole-Mann Bradley Smith kam hinter Simone Corsi auf die viertschnellste Zeit.

Von den deutschsprachigen Teilnehmern platzierte sich Stefan Bradl (D/Aprilia) am weitesten vorne. Der 19-Jährige vom Viessmann-Kiefer-Team wurde mit 1,4 sec. Rückstand auf Position 9 gewertet. Der Schweizer Randy Krummenacher (Aprilia) reihte sich auf Position 15 ein. Jonas Folger (D/Aprilia) kam auf 20, noch vor Dominique Aegerter (CH/Derbi), der im Qualifying starker Vierter wurde, im Warm-Up jedoch nur auf 22 geführt wurde. Sein Deutscher Ajo-Interwetten Teamkollege Sandro Cortese kam auf Rang 24.

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