Das Wunder von Suzuka: Gino Rea fliegt nach Hause
Vor einem Monat war Gino Rea im freien Training zum 8h Suzuka 2022 gestürzt und kämpfte im Krankenhaus um sein Leben. In diesen Stunden fliegt der Engländer nach Hause, doch sein Weg ist noch lang.
Der Unfall von Gino Rea auf dem 5,821 km langen Suzuka Circuit passierte vor einem Monat am 6. August. Der 32-Jährige war im freien Training mutmaßlich wegen Bremsversagen vor der letzten Schikane gestürzt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, auch die Lunge wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer Notoperation wurde Rea ins Koma versetzt.
Was folgte, passiert bei solchen Unfällen leider zu selten: Wenige Tage später konnte Rea selbstständig atmen und reagierte auf seine Umgebung. Nach zehn Tagen berichtete seine Familie, dass er sie erkennt und zu sprechen versucht.
All die positiven Signale haben sich seitdem bestätigt. Die neueste Nachricht über Rea: Zur weiteren Rehabilitation erfolgt in diesen Stunden der Transport von Japan in seine englische Heimat!
Dabei stand es um den Honda-Piloten tatsächlich sehr ernst. "Man sagte uns, die ersten 48 Stunden entscheiden über Leben und Tod", sagte sein F.C.C. TSR-Teammanager Masakazu Fujii. "Gino erholt sich bemerkenswert und übertraf die Erwartungen. Es gab viel Unterstützung von vielen Menschen. Ich bin aber davon überzeugt, dass sein starker Wille zu dem heutigen Ergebnis geführt hat."
Zur Stützung der geschwächten Muskulatur trägt Rea eine Halskrause und wird offensichtlich liegend transportiert. Bis er ein normales Leben wird führen können, werden noch viele Wochen vergehen.
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