Die Erleichterung im Mercedes-Lager dürfte groß gewesen sein: Am gestrigen Mittwoch wurde in der DTM-Kommission über die Zukunft der Tourenwagen-Serie entschieden.
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Denn in dieser Saison fahren die Boliden der Stuttgarter unter normalen Bedingungen der Konkurrenz bislang hoffnungslos hinterher. Und eigentlich ging in Sachen Weiterentwicklung durch die Homologation am 2. Juni nicht mehr viel.
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Eigentlich. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch wie SPEEEDWEEK.com erfuhr, wurde der Weg freigemacht für Mercedes, um den Rückstand zu BMW und Audi aufholen zu können. Vertreter von Audi, BMW und Mercedes sowie des DTM-Dachverbandes ITR und des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) entschieden am Mittwoch zunächst über einen Antrag der drei Hersteller, dass die Fristen für die Homologation im Reglement geändert werden können. Danach folgte die "Lex Mercedes": Die Stuttgarter bekommen nun mehr Zeit, an ihren Boliden noch etwas zu verändern. Und das nicht zu knapp. Bis zum 28. September ist das Entwicklungsfenster geöffnet, also bis zum vorletzten DTM-Lauf in China kann Mercedes noch tüfteln, entwickeln und ausprobieren, um sich der Konkurrenz sportlich wieder anzunähern. Obendrauf gibt es für Mercedes noch einen zusätzlichen Testtag.
Der große Vorteil für Mercedes: Für Audi und BMW gilt weiterhin der Entwicklungsstopp. Am 1. März wurden die Boliden zum ersten Mal homologiert, am 2. Juni, einen Tag nach dem dritten Saisonrennen in Budapest, erneut.
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Heißt: Für die Mercedes-Konkurrenz sind nur noch minimale Änderungen und Verbesserungen im Rahmen des Reglements möglich. Die drei Hersteller einigten sich zudem darauf, dass die Entwicklung an den Autos aus Gründen der Kostenersparnis bis Ende 2015 eingefroren bleibt.
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Das große Zugeständnis wirkt auf den ersten Blick überraschend, doch offenbar war die Gefahr groß, dass Mercedes möglicherweise tatsächlich einen Rückzug aus der DTM erwogen hätte. Eine Entscheidung für Mercedes, aber zugleich auch für die DTM.
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