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Gary Paffett zieht Bilanz: «Nicht immer glücklich»
Im Interview zieht der neue DTM-Champion Bilanz für seine Zeit in der Tourenwagenserie, spricht über seinen Abschied und die entscheidende Quali-Runde.
DTM
Im Artikel erwähnt

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Was für ein Abschluss für die Saison 2018 und die 30-jährige DTM-Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport! Mit einem dritten Platz im letzten Saisonrennen sicherte sich Gary Paffett am Sonntag seinen zweiten DTM-Titel. Das Team verabschiedete sich somit mit einem Titel-Triple aus Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft aus der Tourenwagenserie.
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Im Verlauf der Saison sammelte das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team neun Siege, 14 Pole Positions, zwölf schnellste Rennrunden und 28 Podestplätze - damit war Mercedes-AMG in jeder dieser vier Disziplinen die erfolgreichste Marke. Nach seinem ersten Titelgewinn im Jahr 2005 arbeitete Gary 13 Jahre lang darauf hin, wieder ganz oben zu stehen. Trotzdem geht es für den frisch gebackenen Champion nahtlos weiter - schon am Dienstag saß er bei den offiziellen Formel E-Testfahrten in Valencia wieder im Cockpit. Gary, 15 Jahre, zwei Titel: Wie sieht Deine Bilanz für Deine Zeit in der DTM aus? Das vergangene Wochenende war ein märchenhafter Abschluss für eine großartige Zeit. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand meine gesamte professionelle Karriere als Rennfahrer aus Mercedes und der DTM. Alles begann schon in meinem ersten vollen Jahr 2004 mit Platz zwei und ein Jahr später habe ich 2005 schon den Titel gewonnen. Es ging alles ganz schnell. Damals hielt ich die DTM für recht einfach und dachte, dass ich mehrere Meisterschaften gewinnen würde. Dann ging ich für ein Jahr weg, kam wieder zurück und musste einige harte Saisons durchmachen.
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Aber ich habe mich ins Werksteam zurückgekämpft und bin zumindest dreimal um den Titel mitgefahren. Leider bin ich 2009, 2010 und 2012 jeweils nur Zweiter geworden. 2012 war es am schwierigsten für mich. Richtig hart. Seitdem waren alle Saisons wirklich harte Arbeit. Es war nicht immer einfach und es gab Jahre, in denen ich mich nicht ganz wohl gefühlt habe und nicht glücklich war.
Aber das Team hat immer an mich geglaubt - von Norbert und Gerhard bis zu Toto, Uli und Martin. Sie haben nie den Glauben an mich verloren, mich im Team behalten und dieses Jahr war einfach fantastisch. Das Team hat mir ein Auto hingestellt, mit dem ich schnell fahren konnte, besonders im Qualifying, das in diesem Jahr extrem wichtig war. Ich habe es genossen, mit diesem Auto zu fahren. Wie gesagt, das Ende der Geschichte war wie im Märchen. Ich habe meine Karriere bei Mercedes begonnen, rasch den Titel geholt und nun zum Abschluss die letzte Meisterschaft von Mercedes auf absehbare Zeit gewonnen. Das ist absolut fantastisch.
Wenn Dir jemand vor einigen Monaten gesagt hätte, dass Du die Meisterschaft gewinnst - hättest Du Dich dann trotzdem dazu entschieden, die DTM zu verlassen? Das ist eine interessante Frage, bei der es viele Aspekte zu beachten gibt. Alles begann vor 18 Monaten, als Mercedes seinen Ausstieg aus der DTM bekanntgegeben hat. In dem Moment mussten wir uns alle etwas Neues suchen, auch wir Fahrer. Meine erste Reaktion war aber nicht, nach einem Cockpit bei einem anderen DTM-Team Ausschau zu halten. Ich fragte mich vielmehr, wo ich mit Mercedes weitermachen könnte? Ich bin seit 15 Jahren bei ihnen und ich wollte weiter mit ihnen zusammenarbeiten. Also habe ich mit Mercedes, Uli und Toto, gesprochen. Ich wollte wissen, was wir gemeinsam machen könnten.
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Natürlich wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich die Meisterschaft gewinnen würde. Tatsächlich bin ich in meinem Leben noch nie mit der Nummer 1 auf meinem Auto gefahren, weil ich die jeweilige Serie nach einem Titelgewinn immer verlassen habe. Das ist mir also nie gegönnt gewesen, aber ich bin sehr glücklich, dass ich in die Formel E gegangen bin. Klar, es wäre klasse, als Titelverteidiger anzutreten und meinen Titel zu verteidigen, aber ich glaube, dass ein Titelgewinn zum Abschluss meiner DTM-Karriere sogar noch besser ist. Du hast am Wochenende gesagt, dass dies das beste Qualifying Deiner Karriere gewesen sei. Wie meinst Du das? Ehrlich gesagt war es vielleicht nicht die schnellste Runde, die ich je gefahren bin, aber ich denke, es war die wichtigste Qualifying-Runde in meiner Karriere - und die schwierigste. Es wäre einfach gewesen, aufzugeben, zu hart zu fahren oder einen Fehler zu machen. P3 auf meiner zweiten Runde ist auch heute noch fantastisch. Wie gesagt, es war nicht meine schnellste Runde überhaupt. In Zandvoort war ich vier Zehntel schneller als der nächste Fahrer, das war Wahnsinn. Aber ich habe etwas Ähnliches 2005 in Istanbul erlebt. Auch damals habe ich um den Titel gekämpft und bin auf die Pole gefahren. Auf dieser Runde hatte ich ein ähnliches Gefühl. Sobald man an der schwierigsten Stelle vorbei ist, weiß man, dass es hinhauen wird. Der Titelgewinn in diesem Jahr ist der wichtigste in meiner Karriere. Es war die härteste Meisterschaft und diese Qualifying-Runde war praktisch der Schlüssel dazu.
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