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Kosten-Problem: DTM lässt Fahrhilfen 2021 zu

Zum neuen Reglement der DTM werden weitere Details bestätigt: Um die Kosten nicht ausufern zu lassen, werden bei Anti-Blockier-System (ABS) und Traktionskontrolle 2021. Auch der fliegende Start ist nun offiziell.

DTM

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Gerhard Berger kommt den Herstellern und Teams bei der Planung der DTM 2021 weiter entgegen. Entgegen seines ursprünglichen Plans sind im sogenannten GT-Pro-Reglement Anti-Blockier-System (ABS) und Traktionskontrolle 2021 zugelassen. Eigentlich wollte Berger die Fahrhilfen nicht in das Reglement aufnehmen.

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"Mit dieser Entscheidung folgt die Dachorganisation ITR den Wünschen der Hersteller und Teams und senkt somit die Einstiegshürde in die Serie. Diese hatten auf Schwierigkeiten bei einer kurzfristigen Umsetzung der Deaktivierung der Fahrhilfen und die dadurch entstehenden Entwicklungskosten hingewiesen", heißt es in einer Mitteilung der ITR.

Denn das ist ein großer Knackpunkt: Dass die Kosten im Rahmen gehalten werden, da die Teams den Einsatz der Autos stemmen müssen Denn die Zukunft der DTM ist nicht mehr der Werkssport mit der Finanzierung durch die Autobauer, sondern Kundensport.

DTM-Legende Bernd Schneider hatte zuletzt davor gewarnt, dass die Kosten im Rahmen bleiben müssen. "Wir machen Kundensport und wie der Name schon sagt, werden nicht wir als AMG-Mercedes in der DTM an den Start gehen, sondern unsere Kunden", sagte Schneider im AvD Motorsport Magazin in Sport1. "Deswegen versuchen wir uns auch zu arrangieren mit Gerhard Berger, in dem man sagt: Man muss ein ganz klares sportliches und technisches Reglement haben, was finanzierbar ist."

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Man sei natürlich gewillt, gewisse Dinge zu machen, um den Teams den Weg zu ebnen, "aber die Rechnung müssen die Teams selber zahlen. Deswegen wollen wir ein Reglement, dass man nicht so viel verändern muss an den Autos, denn jede Veränderung kostet natürlich mehr Geld", so Schneider.

Grobe Richtung bei den Kosten: eine Million Euro für den Einsatz eines Autos. Wer sich übrigens früh einschreibt, kann sparen, im Moment kostet es 59.000, kann aber bis zu 129.000 Euro teuer werden.

Eine weitere Neuerung ist die Ablösung des bisherigen Grand-Prix-Starts durch den DTM Formation Start. Statt stehend werden die Sportwagen künftig dichtgestaffelt in Zweier-Reihen auf die Startampel zurollen, mit der das Rennen schließlich freigegeben wird. Dieser DTM Formation Start nach Indy-Vorbild hat sich in der bisherigen DTM bereits beim Restart nach Safety-Car-Phasen bewährt.

Zahlreiche wichtige Bestandteile des bisherigen DTM-Reglements bleiben erhalten. Dazu gehört der Ablauf in Form eines Sprintrennens über 55 Minuten plus eine Runde am Samstag und am Sonntag. Bei der DTM wird es – anders als bei den meisten GT-Rennserien – auch in Zukunft keine Fahrerwechsel geben, und der Boxenstopp auf Zeit wird ebenfalls beibehalten.

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"In den zahlreichen Gesprächen, die wir in den vergangenen Wochen mit interessierten Herstellern und Teams geführt haben, haben wir uns eine abschließende Meinung gebildet und uns dazu entschieden, ABS und Traktionskontrolle zuzulassen sowie den DTM Formation Start einzuführen. Dadurch werden Aufwand und Kosten reduziert, der hochkarätige Motorsport der DTM bleibt jedoch unverändert erhalten. Für spektakuläre Action sorgen auch weiterhin die bewährten Elemente der DTM, also zwei Sprintrennen pro Rennwochenende, kein Fahrerwechsel und Boxenstopps auf Bestzeit", sagte Frederic Elsner, Director Event, ITR GmbH.

Erst am 19. September wurde am Nürburgring die technische Neuausrichtung der DTM mit leistungsstarken GT-Sportwagen verkündet. Bis dato bekundeten bereits zahlreiche Hersteller und Teams ihr Interesse an einer Einschreibung für die DTM 2021. Mehr als 40 Teams hatten Informationsmaterial angefordert. Seit der vergangenen Woche können Teams Nägel mit Köpfen machen und sich einschreiben.

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