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Bol d’Or (3h): BMW kämpft mit Honda – und hat ein Ass im Ärmel!

F.C.C. TSR und das BMW-Werksteam bestimmen die Anfangsphase des Bol d’Or. Während Honda auf der Strecke stark ist, beeindruckt BMW mit einem entscheidenden Vorteil.

Endurance-WM

Im Artikel erwähnt





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Nach der ersten Rennstunde führte Steven Odendaal auf der Werks-BMW mit gut vier Sekunden Vorsprung auf Sylvain Guintoli auf der BMW von AutoRace Ube. Schnellster Fahrer des zweiten Stints war allerdings Corentin Perolari auf der Honda von F.C.C. TSR. Der Franzose zog zunächst an Guintoli und wenig später auch an Odendaal vorbei und übernahm die Führung.

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Perolari behauptete die Spitze, konnte Odendaal aber nicht abschütteln. Auf der langen Mistral-Geraden setzte sich der BMW-Pilot immer wieder in den Windschatten der Honda, verzichtete jedoch auf Angriffe. Auf Position 3 hielt Guintoli Sichtkontakt zum Führungsduo. YART folgte auf Rang 4 und hatte bereits mehr als 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Technikproblem wirft ERC Endurance weit zurück

Keine Rolle im Kampf um die Spitzenpositionen spielte zu diesem Zeitpunkt ERC Endurance. Nach starken Trainings, einem vielversprechenden Qualifying und einer guten Startphase wurde das deutsche BMW-Team durch ein technisches Problem weit zurückgeworfen.

Loris Baz begann die 24 Stunden mit einem Doppelstint. Teamkollege Marcel Schrötter bestätigte, dass erneut die Schaltung Probleme bereitete. Die Nummer 6 rutschte aus den Top-30 und hatte bereits vier Runden Rückstand.

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Honda und BMW in Schlagdistanz

Mit dem zweiten Stopp von F.C.C. TSR wechselte die Führung erneut. Corentin Perolari machte auf der Honda Fireblade Platz für John McPhee, womit die Werks-BMW wieder an die Spitze rückte. Steven Odendaal brachte seinen Stint ohne Zwischenfälle zu Ende und berichtete anschließend, dass er vom Team die Anweisung erhalten hatte, Kraftstoff zu sparen. Deshalb verhielt sich der Südafrikaner im Duell mit Perolari bewusst defensiv.

Nach 1:45 Stunden saß Markus Reiterberger auf der führenden Werks-BMW. AutoRace Ube verlor im dritten Stint dagegen etwas Boden. Ersatzpilot Kenny Foray, der für beim Bol d’Or für Hannes Soomer einspringt, konnte das hohe Tempo seiner Teamkollegen nicht ganz mitgehen und fiel auf Position 4 zurück.

Nach zwei Stunden lautete die Reihenfolge an der Spitze: BMW Endurance vor F.C.C. TSR, YART, AutoRace Ube, SERT und Tati. Stark präsentierte sich auch das Team Bolliger Switzerland, das sich in den Top-10 behauptete.

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Ex-Grand-Prix-Pilot John McPhee übernahm nach 2:10 Stunden auf der F.C.C.-TSR-Honda die Führung. Beim Überrunden überraschte der Schotte Markus Reiterberger, zog vorbei und konnte sich anschließend leicht absetzen.

Rückschlag für Tati-Honda

Einen Rückschlag erlebte nach 2:25 Stunden das bis dahin bestplatzierte Pirelli-Team. Die Tati-Honda wurde plötzlich langsam und Isaac Vinales musste die Fireblade schließlich schieben. Das Motorrad konnte nicht aus eigener Kraft an die Box zurückkehren und musste mit einem Service-Fahrzeug zurückgebracht werden.

Nach 2:27 Stunden absolvierte die führende F.C.C.-TSR-Honda ihren nächsten Tankstopp. John McPhee machte Platz für Alan Techer, wodurch Markus Reiterberger wieder die Führung übernahm. Der BMW-Pilot blieb deutlich länger auf der Strecke und unterstrich damit erneut die Effizienz der M1000RR. Das BMW-Werksteam konnte pro Stint zwei Runden länger fahren als F.C.C. TSR sowie jeweils eine Runde länger als YART und SERT.

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Michael van der Mark übernimmt die Führung

Nach 2:40 Stunden kam schließlich auch die führende Werks-BMW an die Box. Michael van der Mark, der bereits den Startstint absolviert hatte, übernahm die M1000RR von Markus Reiterberger. Nach dem dritten Stopp führte F.C.C. TSR mit 4,5 Sekunden Vorsprung auf das BMW-Werksteam. YART lag auf Position 3 bereits mehr als 33 Sekunden hinter der Spitze. Der Rückstand von YART reduzierte sich, da Marvin Fritz das Tempo anzog.

Nach 3:00 Stunden Fahrzeit rückte Michael van der Mark die Rangfolge gerade und zog auf der Strecke an Alan Techer auf der F.C.C.-TSR-Honda vorbei. Somit lag die BMW mit der Nummer 37 auf der Strecke vorn und hatte zudem den Vorteil der längeren Stints in der Hinterhand.

Der Zwischenstand nach 3 Stunden Fahrzeit:

Folgt in Kürze.

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